*** Aktuelle BTW21 Prognose (22.10.2017 19:01:10 CET): CDU/CSU 31.5, SPD 20.9, AFD 12.4, FDP 11.1, GRÜNE 10.4, LINKE 9.3 ... Klicken Sie auf den Text für weitere Details ... ***

Die aktuelle Konjunkturprognose

09.06.2013

Die aktuelle Konjunktur-Prognose des Club of Politics berechnet jeden Monat die Stimmung und die Erwartungen in den Sektoren Finanzen, Wirtschaft und Konsum. Daraus ergibt sich dann der Gesamtindex des Club of Politics. Denn aus der Summe dieser drei Teile ergibt sich ein Bild vom Gesamtzustand des nationalen Marktes. Die zu Grunde liegende makroökonomische Theorie finden Sie in einem gesonderten Beitrag des Club of Politics. […]

Die Theorie der Wirtschaftsanalyse

08.06.2013

Die Analyse der Wirtschaft im Club of Politics funktioniert über den Kreislauf der drei wichtigen Bereiche einer Ökonomie sowie einer zentral steuernden Nationalbank wie der US Fed oder einer Zentralbank wie der EZB (Europäische Zentralbank). Die Werte der Konjunktur setzen sich also aus den drei Bausteinen einer Volkswirtschaft zusammen: Konsumenten, Unternehmen und Wirtschaft sowie die Finanzwirtschaft. Über diesem Kreislauf thronen die Notenbanken als Beeinflusser der Geldmenge innerhalb dieses Kreislaufs. Jeder volkswirtschaftliche Markt benötigt Unternehmen, die Produkte herstellen. Um diese Produkte herstellen zu können, benötigen jene Unternehmen Arbeitskräfte in Form von Arbeitnehmern. Also Angestellte, die in ihrem Auftrag die Produkte herstellen. Diese Angestellten werden dafür entsprechend dem Ausgleich durch Angebot und Nachfrage entlohnt. […]

#Wirtschaft – Die Geier fliegen tiefer II

23.05.2013

Die Wirtschaft in den USA befindet sich weiterhin auf Talfahrt. Kaum ein US-Unternehmen produziert im eigenen Land, dank Steueroasen werden viele Gewinne in steuerfreundliche Gebiete verlegt. Da mag ein Apple-Chef genügend Bonus einstreichen und ein paar Steuergelder als Alibi vorweisen, die iPhones aber werden in anderen Ländern produziert. US-Arbeiter bleiben da außen vor. Die Aussichten der USA kann man nochmals absenken, wenn man an den Hauptgläubiger der USA denkt: Die kommunistischen Volksrepublik China. Die USA schulden der kommunistischen Volksrepublik China inzwischen fast 2 Billionen US-Dollar. Chinas Wirtschaft wankt und engt den Spielraum der ostasiatischen Kommunisten ein. Ein sinkender US-Dollar senkt den Wert von Chinas Schuldscheinen. Aber um die eigene Währung Yuan niedrig zu halten kauft China weiterhin US-Dollars und Schuldscheine ein. Dies hat bisher funktioniert, weil die USA in China einkaufen konnten. Zum Beispiel billige Elektroartikel. Doch der Konsum in den USA flacht ab. […]

#Wirtschaft – Die Geier fliegen tiefer I

23.05.2013

Noch herrscht Optimismus an den Geldmärkten. Immer wieder pumpen die Notenbanken aus USA, China, in Europa und in Japan billiges Geld in den Markt. Gerade in Europa werden immer mehr Staatsanleihen von Staaten verkauft, die vor kurzem noch als Krisenfall bewertet wurden. Börsenindizes wie DAX und Dow Jones feiern ein Rekordhoch nach dem anderen. Doch die Stimmung trübt. In China rumort es, der chinesische Einkaufsindex fällt unter die Wachstumsmarke. Dabei benötigt China für seinen aufgeblasenen Markt mindesten 10 Prozent jährliches Wachstum, um am Ende die schwarze Null zu schaffen. Das wiederum bringt die japanische Wirtschaft in Bedrängnis. Denn man ist von den Geschäften mit dem Riesen sehr abhängig. Die Börse in Tokyo stürzte daher ab, obwohl die japanische Notenbank erst kürzlich den Markt mit billigstem Geld versorgt hatte. Das allerdings tut Japan schon seit fast 30 Jahren. Fast 30 Jahre lang lebt Japan nun mit tiefsten Zinsen und kommt nicht aus der Depression heraus. […]

Ende der Mittelmeer-Party

25.03.2013

Der Euro-Gruppen-Chef und niederländische Finanzminster Dijsselbloem preschte vor und sprach eine Warnung aus: Kämen Banken künftig ins Trudeln so sei die Hilfe der Euro-Zone nicht automatisch garantiert. Verstanden wird daraus: Gerade Länder mit einem stark ausgeprägtem Finanzsektor wie zum Beispiel Zypern sollte klare sein, dass deren Banken und Anleger mit ausgeprägter Neigung zu hohem Risiko sich zukünftig selber retten müssten. Die Börsen reagierten stark verschnupft und wurden zurück in die Realität von Rendite und Risiko geholt. Sie werden es in wenigen Tagen vergessen haben. […]

Zypern – Ende der Finanzpiraten II

20.03.2013

Wer soll nun für Zyperns Abenteuer zahlen? Wie die Griechen zeigen die Menschen von Zypern auf die Deutschen. Die deutsche Bevölkerung soll die Schulden Zyperns und somit auch die niedrigen Steuersätze der Zyprioten bezahlen. Denn die Deutschen sind wie immer daran schuld. So dumm wie diese Aussage schon so häufig aus dem südöstlichen Mittelmeer gekommen sein mag, sie wird der Mittelmeer-Insel wohl kein Geld bringen. Dumm wer hart arbeitende Nachbarn beleidigt. […]

Zypern – Ende der Finanzpiraten I

20.03.2013

Einst lockte Zypern die risikofreudigen Menschen mit hoher Verzinsung und riskanten Geschäften an. Die Zyprioten zahlten als Ausgleich dafür nur wenig Steuern. Zypern die Partyinsel. Lange Zeit ging die Rechnung auf, die Verzinsung auf Konten von Zyperns Banken war in exorbitanten Höhen zu finden. Doch dann kam die Finanzkrise und es kam – wie sollte es anders sein – die negative Seite der Risikoanlagen zum Vorschein: Der logische Werteverfall. Denn es ist bekannt: Wo es in der Finanzbranche sehr viel zu verdienen gibt, da gibt es auch viel zu verlieren. Erst das hohe Risiko macht kurzfristig hohe Renditen möglich. Wer das Risiko sucht, der kann darin umkommen. […]

Der Markt März 2013

03.03.2013

Angesicht der Integration der Einkaufsmanager im Bereich Wirtschaft und Konsum gab es eine Neuberechnung des Index. Doch die Änderungen wirken sich nicht stark aus. Die aktuelle Lage liegt mit 3,5 Punkten (von 100) leicht über dem letzten Wert (1,5 Punkte). Das bedeutet noch kein Wendesignal, aber es bezeichnet eine erste Stop-Marke. Diese Stop-Marken sind selten, und waren in einem Falle (Februar 2008) nur eine kleine Ruhepause vor dem nächsten Abstieg. Dennoch muss man die Details betrachten: Die Banken deuten eine Kehrtwende an. Konsum-Kredite werden in das Volk geworfen. Die Wirtschaft und Industrie profitiert ebenfalls von den Krediten. Nur der Konsument tut sich noch schwer damit. […]

Konsum März 2013

03.03.2013

Der Konsum steckt aktuell (blaue Linie) weiterhin in den roten Zahlen. Mit -15,0 Punkten (von 100 Punkten) nach -11,1 Punkten im Vormonat und -3,7 Punkten im Dezember bleibt der aktuelle Trend negativ und deutet somit zurückgehende Umsätze und Gewinne an. Das heißt auch, dass der negative Trend seit April 2012 konstant bleibt. Die Prognosewerte hingegen lassen Hoffnung aufkommen. Sie deuten für den Zeitraum Mitte 2013 bis Anfang 2014 eine Kehrtwende an. Auch hier müssen wir den Leser darauf hinweisen, dass es eine Index-Neuberechnung gegeben hat. Wie in der Wirtschaft wurde auch hier im Konsumbereich das Verhalten der Einkaufsmanager integriert. […]

Wirtschaft März 2013

03.03.2013

Inzwischen wurde in unserer Wirtschaftsbewertung auch das Verhalten der Einkaufsmanager berücksichtigt. Daher ändert sich das Bild im März: Nachdem die aktuelle Lage im Dezember 2012 und im Januar 2012 bei 12,2 Punkten (von 100) lag, erreicht der Wert jetzt mit 20,9 Punkten ein 5-Monatshoch. Solche Stimmungswechsel sind in einem Abwärtstrend sehr selten und deuten auf eine Trendwende hin. Die Prognosewerte deuten ebenfalls auf eine Wende hin und locken mit klaren Signalen für Herbst 2013 beziehungsweise Anfang 2014. Die Verschiebung der Werte im Vergleich zum Vormonatsreport mögen Sie entschuldigen, aber mit der neuerlichen Integration des Verhaltens der Einkaufsmanager können wir den Index noch aussagekräftiger gestalten. Weitere Änderungen sind für die Zukunft nicht geplant.
[…]

Finanzbranche März 2013

03.03.2013

Die Signale der Finanzbranche wechseln bei Zeiten im 6-Monats-Rhythmus. Doch inzwischen deutet sich immer mehr eine Entlastung an. Der Wert für die aktuelle Lage (Blaue Linie) liegt bei 6,7 Punkten (von 100) das wäre ein Minus von 0,3 gegenüber dem Vormonat aber immer noch ein Plus von 0,6 Punkten zum Januar. Das deutet auf eine Wende in der aktuellen Lage hin. Im Vergleich dazu steigen die Prognosewerte (orange Linie) stetig nach oben, wenn auch mit häufigen tiefen Erholungsphasen nach unten. Auch der aktuelle Prognosewert für Januar 2014 zeigt ein klares Plus von 44,5 Punkten (von 100). Das letzte Mal hat man diesen Wert in einer aufsteigenden Formation Mitte 2009 als Prognose für Frühjahr 2010 gesehen. Es war die Ankündigung eines Aufschwungs zwischen den Finanzkrisen. […]

Der Markt Februar 2013

01.02.2013

Der Markt befindet sich wie vorhergesagt in einer Rezession. Noch sind in Deutschland die Auswirkungen medial nur als prominente Insolvenzen zu spüren. Doch die Werte für die aktuelle Lage (blaue Linie) erreichten bereits Juni 2011 ihren letzten Höhepunkt und befinden sich seitdem in einem steilen Sturzflug in Richtung negativer Stimmung. Die Stimmung ist sozusagen am Null-Punkt angekommen. Fazit: Die Ampeln bleiben sowohl bei der aktuellen Lage als auch bei der Zukunftsschau auf Rot und somit auf Rezession gestimmt. Für eine Änderung der Ampelfarbe muss auf Antworten gewartet werden. Es braucht Antworten auf viele Fragen. Hier drei zur Auswahl […]

Konsum Februar 2013

01.02.2013

Der aktuelle Konsum macht auf einem tiefen Stand der Talfahrt eine Seitwärtsbewegung. Im Gegensatz zum Bericht der GfK zeigt der Club of Politics an, dass der Konsum weiterhin schwach bleibt. Die aktuelle Gesamtlage beurteilen wir daher weiterhin als Rezession. Die Werte der aktuellen Lage (blaue Linie) und der Prognose für diesen Monat (orange Linie) sind deutlich im negativen Bereich zu finden. Die Zukunft (orange Linie) deutet ab etwas Herbst 2013 eine Seitwärtsbewegung an. Doch noch fehlen hier klare Signale für eine Wende. Die Zukunft des Konsums bleibt daher bis Ende Sommer auf Rezession. Erst später könnte sich der Konsum wieder positiv entwickeln […]

Wirtschaft Februar 2013

01.02.2013

Nach wie vor bauen sich die Auftragseingänge ab. Der Binnenmarkt ist ebenfalls auf dem Weg nach unten. Noch versucht sich die Wirtschaft durch das Krisental zu retten. Die aktuelle Gesamtlage der Wirtschaft und Industrie beurteilt der Club of Politics daher weiterhin stark in Richtung der aktuellen Rezession. Das Ampellicht bleibt noch auf gelb, aber ein roter Schimmer ist schon zu erkennen. Die Zukunft bleibt vorerst auf Rezession eingestellt, denn noch ist nicht klar, ob die Prognose Ende des Jahres eine kurze Erholung innerhalb der anhaltenden Rezession markiert oder ob es eventuell zu einer Wende zum Positiven kommen mag. […]

Finanzbranche Februar 2013

01.02.2013

Die Banken sind sich weiterhin uneins über die Lage und Entwicklung. Kaum ein Wirtschaftsbereich hat eine so sprunghafte Meinung zur Zukunft wie die Banken. Seit 2011 gibt es eine Wechselstimmung im Rhythmus von durchschnittlich 6 Monaten. Die Aktuell im Chart sichtbare blaue Linie bedeutet, dass die aktuelle Stimmung der Finanzbranche noch leicht positiv ist, und im Moment leicht flacher zu verlaufen scheint. Zumindest folgt sie damit in etwa den Prognose-Werten auf der orange Linie, die der Club vor 12 Monaten abgegeben hat. Die Prognose (Orange) zeigt die Zukunft an. Der Wert der Prognose für den Februar 2013 wurde vor 12 Monaten berechnet. Im zweiten Bild sieht man, dass die Prognose im Moment recht nahe an der aktuellen Stimmung der Finanzbranche liegt. Man darf sich aber nicht täuschen lassen, denn die Finanzbranche neigte auch in der Vergangenheit schon zu verfrühter Hochstimmung. […]

Keine Kauflaune

14.01.2013

Der aktuelle Konsum ist auf einen neuen Tiefstand gefallen. Der Konsument leidet weiterhin darunter, dass die Preise steigen, aber die Löhne stagnieren. Die Steuer- und Abgabenbelastung ist im Binnenland nach wie vor hoch auch wenn es Volkswirte und Wirtschaftsweisen gerne im Ländervergleich anders sehen wollen. Man bedenke: Die Wirtschaftsweisen haben bisher in den letzten 20 Jahren kaum eine Prognose abgegeben, die sich am Ende erfüllte. Die Prognosen waren Streuungen aus der Region „zufällige Schätzung“. Da mag man also europäische Werte zum Vergleich holen, ein Binnenmarkt funktioniert unabhängig vom Außenmarkt. Er funktioniert nur von innen heraus. Wenn sich der Konsument schlecht fühlt, dann konsumiert er weniger. Unabhängig davon, was Volkswirte theoretisch sehen […]

Miese Stimmung

14.01.2013

Die guten Exporte konnten in den letzten Jahren hinweg helfen. Nun bauen sich diese Auftragseingänge ab. Zusätzlich flaut der Binnenmarkt ab, die prominenten Insolvenzen der letzten Jahre sind kein Zufall. Nach Schlecker, Manroland, Solar Millenium und Q-Cells erwischte es auch Neckermann und die Frankfurter Rundschau. Mit dazu kamen Schlott aus der Druckerei, Hansa (Pflege), Mäc Geiz (Discount), Sellner sowie Karmann, Honsel und Edscha (alle Autozulieferer), Wadan-Werften, Quimonda. Mit Escada, Schiesser, Woolworth und Arcandor traf es Mode und Handel zugleich. Viele dieser Unternehmen waren vom Binnenmarkt abhängig. Unternehmen wie Opel können da 2013 noch schnell folgen. Die Zahlen sind schlecht und Unternehmen wie Opel gelten schon seit Jahren als Übernahme- oder Pleitekandidaten. Da Opel auch noch im Korsett der konzeptlosen Planung eines US-Unternehmens wie GM steckt, ist wohl kaum eine Rettung in Sicht. […]

Finanzbranche uneins

10.01.2013

Die Banken sind sich wie immer eher uneins über die Lage und Entwicklung. Kaum ein Wirtschaftsbereich hat eine so sprunghafte Meinung zur Zukunft wie die Banken. Seit 2011 gibt es eine Wechselstimmung im Rhythmus von durchschnittlich 6 Monaten. Die Aktuell im Chart sichtbare Linie bedeutet, dass die aktuelle Stimmung (Blau) noch leicht positiv ist, aber deutlich auf dem Weg ins Negative deutet. Die Prognose (Orange) soll die Zukunft anzeigen und jene legt nahe, dass die Stimmung bis zum Frühjahr noch tiefer ins Minus laufen wird. Erst ab Mitte des Jahres könnte (man betone das Wort!) es zu einem Umschwung kommen. Die Vergangenheit im Chart der Banken zeigt, dass die Prognosen bei den Banken oftmals ein wenig von der Realität abweicht. Man frage daher bei Investitionsangelegenheiten lieber ein Orakel statt einen Finanzexperten. Die aktuelle Gesamtlage beurteilen wir daher weiterhin zwischen Abschwung und Rezession. Die Zukunft bleibt vorerst auf Rezession eingestellt. […]

Aktuelle Konjunktuhr-Ampel

02.01.2013

Die Konjunktur-Ampel der Monatseinschätzung zeigt an, wie die Menschen (Finanzen, Unternehmen und Konsumenten) die aktuelle Lage einschätzen und in welchem Verhältnis ihre Meinung zu ihrer Zukunftseinschätzung steht. Für jede dieser Bereiche gibt es eine eigene Ampel. Sind aktuelle Lage und die Erwartung positiv, dann spricht man von Boom. Die Konjunktur-Ampel zeigt klar auf Grün. Wie im Straßenverkehr bedeutet dies freie Bahn für Umsatz, gewinne und Expansionen. Sinkt die Zukunftserwartung, dann rutscht die Lage in den Abschwung. Die Konjunktur-Ampel schaltet dabei auf Gelb um. Nun gilt es von Seiten des Staates, der Banken und der Wirtschaft mit entsprechenden Maßnahmen gegenzusteuern. Eine Rezession lässt sich in der Regel nicht aufhalten, aber man kann die Auswirkungen mildern. […]

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