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Konsum Februar 2013

Der aktuelle Konsum macht auf einem tiefen Stand der Talfahrt eine Seitwärtsbewegung. Im Gegensatz zum Bericht der GfK zeigt der Club of Politics an, dass der Konsum weiterhin schwach bleibt.

Der Konsument leidet immer noch darunter, dass die Preise steigen aber die Löhne stagnieren. Kräftige Lohnerhöhungen wären ein Mittel, um dem Bürger wieder mehr Geld für den Konsum zu geben. Man könnte aber auch die Abgaben senken und so dem Volk das Ausgeben erleichtern.

Die Zahlen des Club of Politics beruhen im Gegensatz zu den Zahlen der GfK auf die Umsatzzahlen des deutschen Einzelhandels. Sinkt der Umsatz, dann bedeutet dies, dass der Konsument weniger gekauft hat.

Der Konsum sinkt somit. Die GfK hingegen berechnet ihre Werte auf Basis einer Umfrage. Das Ergebnis einer Umfrage werten wir im Club als weniger aussagekräftig als die Umsatzentwicklung des deutschen Einzelhandels.

Das ist auch das Ergebnis eines historischen Vergleichs beider Messergebnisse: Der Konsum sinkt deutlich seit spätestens Ende 2011. Das zeigen die Werte des Club of Politics an. Die Werte der GfK hingegen scheinen in diesem Zeitraum kaum zu schwanken. Dies soll keine Abwertung der Werte der GfK sein. Es soll nur den Unterschied zwischen beiden Methoden erklären.

Die aktuelle Lage (in der Grafik die blaue Linie) des Konsums bleibt negativ, auch wenn sie eine kurze Verschnaufpause einzulegen scheint. Sie folgt sehr gut der 12-Monate alten Prognose (orange Linie). Das deutet darauf hin, dass der Konsum bis Mitte des Jahres weiter sinken könnte.

Die Zukunft des Konsums (orange Linie) sieht eine Seitwärtsbewegung auf uns zukommen, die sich von Mitte des Jahres bis mindestens zum Jahresende fortsetzen wird.

Die aktuelle Gesamtlage beurteilen wir daher weiterhin als Rezession. Die Werte der aktuellen Lage (blaue Linie) und der Prognose für diesen Monat (orange Linie) sind deutlich im negativen Bereich zu finden.

Die Zukunft (orange Linie) deutet ab etwas Herbst 2013 eine Seitwärtsbewegung an. Doch noch fehlen hier klare Signale für eine Wende. Die Zukunft des Konsums bleibt daher bis Ende Sommer auf Rezession. Erst später könnte sich der Konsum wieder positiv entwickeln.