*** Aktuelle BTW21 Prognose (17.12.2017 07:45:54 CET): CDU/CSU 31.1, SPD 21.2, AFD 13.5, GRÜNE 11.0, LINKE 9.4, FDP 8.7 ... Klicken Sie auf den Text für weitere Details ... ***

Der Markt in der Rezession

Der Markt befindet sich wie Ende 2011 vom Club of Politics vorhergesagt in einer Rezession. Noch sind in Deutschland die Auswirkungen medial nur als prominente Insolvenzen zu spüren.

Doch die Werte für die aktuelle Lage (blaue Linie) erreichten bereits Juni 2011 ihren letzten Höhepunkt und befinden sich seitdem in einem steilen Sturzflug in Richtung negativer Stimmung. Die Stimmung ist sozusagen am Null-Punkt angekommen.

Die Erwartungshaltung (orange Linie) befindet sich bereits seit Juli 2010 auf dem Weg nach unten. Kleine zwischenzeitliche Aufheller ändern die Grundtendenz nicht.

Der Blick in die Zukunft ist zweigeteilt. Die Erwartungen sehen von Ende Frühjahr bis Ende Sommer eine Bodenbildung im negativen Bereich mit einer am Ende möglichen Bewegung in Richtung Null-Linie. Das mag auf einen Kurswechsel in der Stimmung hindeuten, doch schon im Sommer 2011 und 2012 schien die Stimmung aufzuhellen, um am Ende des jeweiligen Sommerfestes in eine weitere Depression zu verfallen.

Viele Experten verlassen sich darauf, dass um den Sommer herum der Markt wieder wächst. Die Frage ist nur, womit der Markt wachsen will und wer die Stimmung aufhellen soll. Die Finanzkrise in Europa und USA bleibt bestehen. Auch die Spekulationsblase auf dem Börsenparket pumpt sich wieder mächtig auf. In China transferieren viele Neureiche das Geld über die Koffer-Lösung nach Nordamerika. Sprich: Die Chinesen mit Geld werden kein Geld in das eigene Land stecken. Das schafft kein Vertrauen.

Fazit: Die Ampeln bleiben sowohl bei der Aktuellen Lage als auch bei der Zukunftsschau bis Juli 2013 auf Rot und somit auf Rezession gestimmt. Für eine Änderung der Ampelfarbe muss auf Antworten gewartet werden. Es braucht Antworten auf diese Fragen:

Wie wird sich die Zukunftsaussicht weiter entwickeln?
Wann beendet die Aktuelle Lage den Sinkflug?

Und am Ende ganz wichtig sind die Antworten auf die folgenden Fragen:

Wann wird die Euro-Zone dem Markt Stabilität vermitteln können?
Wann können sich die US-Politiker zu deren Schulden einigen?
Wann platzt die nächste Finanzblase?