*** Aktuelle BTW21 Prognose (22.10.2017 19:01:10 CET): CDU/CSU 31.5, SPD 20.9, AFD 12.4, FDP 11.1, GRÜNE 10.4, LINKE 9.3 ... Klicken Sie auf den Text für weitere Details ... ***

Der Markt März 2013

03.03.2013

Angesicht der Integration der Einkaufsmanager im Bereich Wirtschaft und Konsum gab es eine Neuberechnung des Index. Doch die Änderungen wirken sich nicht stark aus. Die aktuelle Lage liegt mit 3,5 Punkten (von 100) leicht über dem letzten Wert (1,5 Punkte). Das bedeutet noch kein Wendesignal, aber es bezeichnet eine erste Stop-Marke. Diese Stop-Marken sind selten, und waren in einem Falle (Februar 2008) nur eine kleine Ruhepause vor dem nächsten Abstieg. Dennoch muss man die Details betrachten: Die Banken deuten eine Kehrtwende an. Konsum-Kredite werden in das Volk geworfen. Die Wirtschaft und Industrie profitiert ebenfalls von den Krediten. Nur der Konsument tut sich noch schwer damit. […]

Konsum März 2013

03.03.2013

Der Konsum steckt aktuell (blaue Linie) weiterhin in den roten Zahlen. Mit -15,0 Punkten (von 100 Punkten) nach -11,1 Punkten im Vormonat und -3,7 Punkten im Dezember bleibt der aktuelle Trend negativ und deutet somit zurückgehende Umsätze und Gewinne an. Das heißt auch, dass der negative Trend seit April 2012 konstant bleibt. Die Prognosewerte hingegen lassen Hoffnung aufkommen. Sie deuten für den Zeitraum Mitte 2013 bis Anfang 2014 eine Kehrtwende an. Auch hier müssen wir den Leser darauf hinweisen, dass es eine Index-Neuberechnung gegeben hat. Wie in der Wirtschaft wurde auch hier im Konsumbereich das Verhalten der Einkaufsmanager integriert. […]

Wirtschaft März 2013

03.03.2013

Inzwischen wurde in unserer Wirtschaftsbewertung auch das Verhalten der Einkaufsmanager berücksichtigt. Daher ändert sich das Bild im März: Nachdem die aktuelle Lage im Dezember 2012 und im Januar 2012 bei 12,2 Punkten (von 100) lag, erreicht der Wert jetzt mit 20,9 Punkten ein 5-Monatshoch. Solche Stimmungswechsel sind in einem Abwärtstrend sehr selten und deuten auf eine Trendwende hin. Die Prognosewerte deuten ebenfalls auf eine Wende hin und locken mit klaren Signalen für Herbst 2013 beziehungsweise Anfang 2014. Die Verschiebung der Werte im Vergleich zum Vormonatsreport mögen Sie entschuldigen, aber mit der neuerlichen Integration des Verhaltens der Einkaufsmanager können wir den Index noch aussagekräftiger gestalten. Weitere Änderungen sind für die Zukunft nicht geplant.
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Finanzbranche März 2013

03.03.2013

Die Signale der Finanzbranche wechseln bei Zeiten im 6-Monats-Rhythmus. Doch inzwischen deutet sich immer mehr eine Entlastung an. Der Wert für die aktuelle Lage (Blaue Linie) liegt bei 6,7 Punkten (von 100) das wäre ein Minus von 0,3 gegenüber dem Vormonat aber immer noch ein Plus von 0,6 Punkten zum Januar. Das deutet auf eine Wende in der aktuellen Lage hin. Im Vergleich dazu steigen die Prognosewerte (orange Linie) stetig nach oben, wenn auch mit häufigen tiefen Erholungsphasen nach unten. Auch der aktuelle Prognosewert für Januar 2014 zeigt ein klares Plus von 44,5 Punkten (von 100). Das letzte Mal hat man diesen Wert in einer aufsteigenden Formation Mitte 2009 als Prognose für Frühjahr 2010 gesehen. Es war die Ankündigung eines Aufschwungs zwischen den Finanzkrisen. […]

Der Markt Februar 2013

01.02.2013

Der Markt befindet sich wie vorhergesagt in einer Rezession. Noch sind in Deutschland die Auswirkungen medial nur als prominente Insolvenzen zu spüren. Doch die Werte für die aktuelle Lage (blaue Linie) erreichten bereits Juni 2011 ihren letzten Höhepunkt und befinden sich seitdem in einem steilen Sturzflug in Richtung negativer Stimmung. Die Stimmung ist sozusagen am Null-Punkt angekommen. Fazit: Die Ampeln bleiben sowohl bei der aktuellen Lage als auch bei der Zukunftsschau auf Rot und somit auf Rezession gestimmt. Für eine Änderung der Ampelfarbe muss auf Antworten gewartet werden. Es braucht Antworten auf viele Fragen. Hier drei zur Auswahl […]

Konsum Februar 2013

01.02.2013

Der aktuelle Konsum macht auf einem tiefen Stand der Talfahrt eine Seitwärtsbewegung. Im Gegensatz zum Bericht der GfK zeigt der Club of Politics an, dass der Konsum weiterhin schwach bleibt. Die aktuelle Gesamtlage beurteilen wir daher weiterhin als Rezession. Die Werte der aktuellen Lage (blaue Linie) und der Prognose für diesen Monat (orange Linie) sind deutlich im negativen Bereich zu finden. Die Zukunft (orange Linie) deutet ab etwas Herbst 2013 eine Seitwärtsbewegung an. Doch noch fehlen hier klare Signale für eine Wende. Die Zukunft des Konsums bleibt daher bis Ende Sommer auf Rezession. Erst später könnte sich der Konsum wieder positiv entwickeln […]

Wirtschaft Februar 2013

01.02.2013

Nach wie vor bauen sich die Auftragseingänge ab. Der Binnenmarkt ist ebenfalls auf dem Weg nach unten. Noch versucht sich die Wirtschaft durch das Krisental zu retten. Die aktuelle Gesamtlage der Wirtschaft und Industrie beurteilt der Club of Politics daher weiterhin stark in Richtung der aktuellen Rezession. Das Ampellicht bleibt noch auf gelb, aber ein roter Schimmer ist schon zu erkennen. Die Zukunft bleibt vorerst auf Rezession eingestellt, denn noch ist nicht klar, ob die Prognose Ende des Jahres eine kurze Erholung innerhalb der anhaltenden Rezession markiert oder ob es eventuell zu einer Wende zum Positiven kommen mag. […]

Finanzbranche Februar 2013

01.02.2013

Die Banken sind sich weiterhin uneins über die Lage und Entwicklung. Kaum ein Wirtschaftsbereich hat eine so sprunghafte Meinung zur Zukunft wie die Banken. Seit 2011 gibt es eine Wechselstimmung im Rhythmus von durchschnittlich 6 Monaten. Die Aktuell im Chart sichtbare blaue Linie bedeutet, dass die aktuelle Stimmung der Finanzbranche noch leicht positiv ist, und im Moment leicht flacher zu verlaufen scheint. Zumindest folgt sie damit in etwa den Prognose-Werten auf der orange Linie, die der Club vor 12 Monaten abgegeben hat. Die Prognose (Orange) zeigt die Zukunft an. Der Wert der Prognose für den Februar 2013 wurde vor 12 Monaten berechnet. Im zweiten Bild sieht man, dass die Prognose im Moment recht nahe an der aktuellen Stimmung der Finanzbranche liegt. Man darf sich aber nicht täuschen lassen, denn die Finanzbranche neigte auch in der Vergangenheit schon zu verfrühter Hochstimmung. […]

Keine Kauflaune

14.01.2013

Der aktuelle Konsum ist auf einen neuen Tiefstand gefallen. Der Konsument leidet weiterhin darunter, dass die Preise steigen, aber die Löhne stagnieren. Die Steuer- und Abgabenbelastung ist im Binnenland nach wie vor hoch auch wenn es Volkswirte und Wirtschaftsweisen gerne im Ländervergleich anders sehen wollen. Man bedenke: Die Wirtschaftsweisen haben bisher in den letzten 20 Jahren kaum eine Prognose abgegeben, die sich am Ende erfüllte. Die Prognosen waren Streuungen aus der Region „zufällige Schätzung“. Da mag man also europäische Werte zum Vergleich holen, ein Binnenmarkt funktioniert unabhängig vom Außenmarkt. Er funktioniert nur von innen heraus. Wenn sich der Konsument schlecht fühlt, dann konsumiert er weniger. Unabhängig davon, was Volkswirte theoretisch sehen […]

Miese Stimmung

14.01.2013

Die guten Exporte konnten in den letzten Jahren hinweg helfen. Nun bauen sich diese Auftragseingänge ab. Zusätzlich flaut der Binnenmarkt ab, die prominenten Insolvenzen der letzten Jahre sind kein Zufall. Nach Schlecker, Manroland, Solar Millenium und Q-Cells erwischte es auch Neckermann und die Frankfurter Rundschau. Mit dazu kamen Schlott aus der Druckerei, Hansa (Pflege), Mäc Geiz (Discount), Sellner sowie Karmann, Honsel und Edscha (alle Autozulieferer), Wadan-Werften, Quimonda. Mit Escada, Schiesser, Woolworth und Arcandor traf es Mode und Handel zugleich. Viele dieser Unternehmen waren vom Binnenmarkt abhängig. Unternehmen wie Opel können da 2013 noch schnell folgen. Die Zahlen sind schlecht und Unternehmen wie Opel gelten schon seit Jahren als Übernahme- oder Pleitekandidaten. Da Opel auch noch im Korsett der konzeptlosen Planung eines US-Unternehmens wie GM steckt, ist wohl kaum eine Rettung in Sicht. […]

Finanzbranche uneins

10.01.2013

Die Banken sind sich wie immer eher uneins über die Lage und Entwicklung. Kaum ein Wirtschaftsbereich hat eine so sprunghafte Meinung zur Zukunft wie die Banken. Seit 2011 gibt es eine Wechselstimmung im Rhythmus von durchschnittlich 6 Monaten. Die Aktuell im Chart sichtbare Linie bedeutet, dass die aktuelle Stimmung (Blau) noch leicht positiv ist, aber deutlich auf dem Weg ins Negative deutet. Die Prognose (Orange) soll die Zukunft anzeigen und jene legt nahe, dass die Stimmung bis zum Frühjahr noch tiefer ins Minus laufen wird. Erst ab Mitte des Jahres könnte (man betone das Wort!) es zu einem Umschwung kommen. Die Vergangenheit im Chart der Banken zeigt, dass die Prognosen bei den Banken oftmals ein wenig von der Realität abweicht. Man frage daher bei Investitionsangelegenheiten lieber ein Orakel statt einen Finanzexperten. Die aktuelle Gesamtlage beurteilen wir daher weiterhin zwischen Abschwung und Rezession. Die Zukunft bleibt vorerst auf Rezession eingestellt. […]

Wer stoppt Merkels teure Lügen II

20.12.2012

Billionen europäische Steuergelder werden bei einem Staatsbankrott Griechenlands sinnlos verprasst worden sein und auf den Konten von Banken, Hedgefonds und ehemaligen griechischen Politikern liegen. Das griechische Volk wird immer noch denken, es sei die Schuld der deutschen und wird den Rest des Staates in eine wilde Anarchie führen. Dabei zahlt das Volk im Land die Zeche der eigenen Elite, sofern man griechische Politiker und deren Kollaborateure als solche noch bezeichnen sollte. Dazu kommen die Sparmaßnahmen in Griechenland. Viele dieser Sparmaßnahmen sind wahnwitzig und vollkommen falsch angelegt. Wer dem Volk das Geld wegnimmt, der würgt den Binnenmarkt ab. Der vertreibt die jungen innovativen Kräfte. An diesen Maßnahmen erkennt man, dass die Politiker die Lage nur noch verschlimmern wollen. Denn das erhält ihre Macht so lange, bis die Kuh – der dumme Bürger – genug gemolken worden ist. […]

Wer stoppt Merkels teure Lügen I

20.12.2012

Seit Anfang 2010 hat Griechenland insgesamt fast 700 Milliarden Euro durch Kredite, Kreditverzicht und EZB-Anleihekauf bekommen. Das ist so viel, wie man eigentlich für die gesamte Kreditkrise Europas vorgesehen hatte. Weiteres Geld war notwendig geworden, weil Griechenland den Schuldenrückkauf im ersten Versuch verpatzt hat: Griechenland hatte mehr als die vereinbarte Summe an die Privatinvestoren ausgezahlt und dafür weniger eigene Staatsanleihen als geplant zurückgekauft. Geld, das Hellas nicht gehört, hat Hellas einfach wieder sorglos ausgegeben. Es wiederholt sich Monat für Monat. Und schuld daran sind dann wieder die Deutschen, die ihr hartverdientes Geld den Griechen geben müssen, weil in Griechenland Steuerhinterziehung unter den Vermögenden nach wie vor eine beliebte Beschäftigung ist. […]

Helvetia – Verrat der eigenen Bürger

21.08.2012

Unappetitliches servieren Schweizer Banken ihren Mitarbeitern. Die fleißigen Leute, die den Banken das Geld einbringen und dabei mit geduldeten Mitteln Steuerhinterziehern aus den USA und aus anderen Ländern beim Verstecken und Vermehren des Geldes geholfen haben, werden nun von den Banken an die USA verraten. Schweizer Banken liefern E-Mails und Telefonaufzeichnungen von jenen Mitarbeitern an das Justizministerium der USA aus, die den Banken dicke Rendite brachten. Gestern gab es noch dicke Boni heute wird der Mitarbeiter des Monats ausgeliefert. Doppelmoral findet kein besseres Beispiel. Das kommt einer vollständigen Kapitulation der Schweizer Bankenmanager vor den USA gleich. Sie retten die eigen Haut. Der Mafia-Boss liefert seine Gehilfen aus, um selber davon zu kommen. Auf Anfrage wiesen die Schweizer Banken darauf hin, dass die Datenübermittlung von der Schweizer Regierung genehmigt worden sei. […]

Die neue alte Welt des Gordon Gekko

24.10.2011

Die Banken sind da nicht weniger sensibel. Dass Investmentbanken keinerlei Verantwortung empfinden, war deren erste Reaktion auf den Hebel des Rettungsschirms auf 1 Billionen Euro zu entnehmen. Wie das ohne Zusatzzahlungen funktionieren soll kann keiner so genau sagen. Fest steht bei diesem Hebel: Die Banken bekommen eine kostenlose Rückversicherung beim Kauf von Staatsanleihen. Der Steuerzahler wird es am Ende in der Staatsverschuldung und in höheren Steuern merken. Aber die Investmentbanken reagieren auf eine solche Nachricht mit einem kleinen Kaufrausch an der Börse. Man merkt, dass selbst erfahrene Investmentbanker das Gefühl für Wirtschaft verlassen haben. Man kauft Aktien in einem Markt, der in den Abschwung und dann in die Rezession fällt. […]

Finanzwirtschaft ausser Kontrolle

20.10.2011

Die Banken speziell die Investmentbanken sind auf dem besten Weg, die Weltwirtschaft in einen tiefen Abgrund zu reißen. Habgier und bornierte Selbstüberschätzung herrschen in diesen Finanzinstituten vor, statt sich mit der aktuellen Lage der Welt zu beschäftigen. Zum Beispiel wird Frankreich als gesunder Staat demnächst von den Ratingagenturen in den Boden abgewertet. Die Fakten interessieren die Banken nicht, sie haben die Zinsen für Frankreich schon jetzt erhöht. Deutschland blieb bisher davon verschont und wird noch mit niedrigen Zinsen hofiert. […]

Hellas, Fakelaki und Zerstörung II

04.07.2011

Im letzten Beitrag bekam Griechenland eine kräftige Anklageschrift verlesen. Es ist nicht notwendig, davon etwas zurückzunehmen. Aber Griechenland trifft nicht die alleinige Schuld an dessen Situation. Nachbarn und Banken haben jahrelange zugeschaut und nichts unternommen. Es geht also nicht darum, die Anklage aufzuweichen. Aber es geht darum, die Gesamtsituation fair zu betrachten und hinter die Kulissen zu schauen. Als es um die Einführung des Euros ging, da war jedem bekannt, dass Länder wie Griechenland und Italien die Schuldengrenze nicht halten … […]