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Kurt Beck, halts Maul Teil 1

Da will der noch amtierende pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck am 3. Oktober (Deutscher Nationalfeiertag) in München in seinem staatlichen Regional-TV über mehr Bürgerbeteiligung sprechen und dann bekommt er das, was er sich wünscht:

Ein Bürger beteiligt sich und spricht dem Volke aus dem Herzen: Auf Kosten anderer habe Kurt Beck den pfälzischen Nürburgring finanziert und damit Geld verschwendet.

Jetzt ist das Gelände offensichtlich insolvent. Das macht ja nichts, das hat ja nur der Steuerzahler und nicht der Kurt Beck und das Land Rheinland Pfalz gezahlt.

Dann erwähnte der Bürger das Betzenberg-Stadion. Man nennt es auch Fritz-Walter-Stadion. Da gab es bei den Umbau für die WM 2006 ein paar finanzielle Probleme.

Man darf nicht vergessen: Das Fritz-Walter-Stadion ist das kleine Fußball-Stadion von Becks Lieblingsklub dem 1. FC Kaiserslautern. Okay, das ist bestimmt nur Zufall. Also zufällig ist es den Leuten zugefallen. Die Baukosten des Stadions wuchsen enorm an, wie so häufig bei vielen Bauunternehmungen. Es werden Zahlen von 80 Millionen genannt. Wer das kleine Stadion schon einmal gesehen hat, der fragt sich: Wo hat man das viele Geld nur verbaut?

Doch der eh schon Geld-knappe FC aus Kaiserslautern musste keine Sorge haben, denn Beck in Form der Landesregierung Rheinland Pfalz gab gerne viel Geld. In beiden Fällen (Rennstrecke und Stadion) ist interessant, dass das Land Rheinland Pfalz seit 1950 zu jenen Ländern gehört, das auf Basis der Regelung des Länderfinanzausgleichs immer nur Geld bekommt aber bisher nie etwas gegeben hat. Und das als westdeutsches Bundesland.

Kurz gesagt: Das Land Rheinland Pfalz ist seit 1950 knapp bei Kasse und bekommt von den Nachbarn immer wieder Geld. Aber das stört den Kurt Beck nicht, er gibt das Geld gerne aus und verkauft sich seit Jahrzehnten als den nicht-akademischen Landesfürsten aus der Pfalz.

Volkstümlichkeit kennt keine Grenzen. Und „Witzischkeit“ kennt kein Pardon. Die Realität zeigt sehr häufig, dass Schmerz und Witz sehr lange parallel miteinander leben können. Auch wenn häufig nur die Hälfte der Beteiligten eine der beiden Zustände wahrnehmen können.

Fortsetzung folgt