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Merkel ist eine (unterbezahlte) Frau

Peer Steinbrück nutzt seine Beinfreiheit und zeigt seine ganze Ungeschicklichkeit für einen Kandidatenwahlkampf. Er gibt öffentlich preis: Merkel habe einen Frauenbonus.

Dass Merkel eine Frau ist, war bisher kein Geheimnis. Es sollen schon andere europäische Politiker festgestellt haben, dass Angela Merkel weiblichen Geschlechts ist.

Daran sind zum Beispiel auch schon der ehemalige französische Präsident Sarkozy, der aktuelle und nicht minder kleine französische Präsident Hollande und ex-Vizekanzler Frank W. Steinmeier zerbrochen. Selbst ex-FDP-Chef Westerwelle erlag im wahrsten Sinne des Wortes ihrem Charme.

Dass Frauen in der öffentlichen Welt einen Bonus genießen ist ebenfalls nicht neu. Darüber sollte gerade ein Peer Steinbrück nicht jammern. Wenn er dies tut, dann hätte er sich die Kandidatur vorher überlegen sollen, denn: Merkel ist schon seit vielen Jahren eine Frau.

Doch Steinbrücks Beinfreiheit kennt keine Grenzen. Neben seinem Jammern über das Geschlecht des aktuellen Amtsinhabers ist das Gehalt des Kanzlers sein Ziel: Es sei zu wenig, jeder Sparkassendirektor in Nordrhein-Westfalen verdiene wesentlich mehr. Das gibt dem Volk zu Denken.

Ein von der Politik installierte Sparkassendirektor scheint ein hohes Gehalt zu genießen! Oft ist es ja auch die Position eines Politikers, für den kein Amt als Minister oder als Sekretär mehr frei war. Dies wiederum gibt Steinbrück nicht preis.

Generell sei dazu gesagt: Die Einstellungsbedingungen für einen Sparkassendirektor sind deutlich höher als für einen Kanzler. Der Direktor wird von Politikern bestimmt. Bundeskanzler kann jeder werden, unabhängig seiner Ausbildung. Das Volk muss ihn und seine Partei mögen und ihn wählen. Das fällt zwar oft schwer, aber es muss ja nicht jeder mitmachen. Die gültigen Stimmzettel entscheiden die Wahl.

Fortsetzung folgt