*** Aktuelle BTW21 Prognose (19.10.2017 07:46:12 CET): CDU/CSU 32.3, SPD 20.9, AFD 11.8, FDP 10.8, GRÜNE 9.8, LINKE 9.5 ... Klicken Sie auf den Text für weitere Details ... ***

Ab in den Baumarkt

28.11.2012

Der Immobilienmarkt ist für Wertanlagen und Sparbemühungen wesentlich besser geeignet als Edelmetall. Die Zinsen sind niedrig und werden kaum tiefer fallen können. Deutliche Zinssteigerungen sind angesichts der Wirtschaftslage in Europa aktuell nicht in Sicht. Das Resultat: Gesteigerte Bauaktivitäten. Immobilien in Deutschland sind ebenfalls recht günstig zu haben. Zwar wollen manche Berater gerne eine Immobilienblase in Deutschland erkennen, doch dies könnte eher daran liegen, dass diese Berater kaum Immobilien im Portfolio haben. Man will lieber weiter teures Gold verkaufen. Trotz niedriger Zinsen und großer Bauaktivitäten ist das Angebot an neuen und neuwertigen Immobilien relativ klein. Das hebt die Preise an und belebt den Markt. […]

Goldrausch oder Blase

28.11.2012

Der Preis von Gold ist in den Jahren 2001 bis 2011 von 200 auf fast 2000 Euro angestiegen. Der Anstieg zwischen 2001 und 2011 bedeutet somit eine Verzehnfachung und ergibt über 10 Jahre eine begeisternde Performance. Doch seit Juli 2011 pendelt der Wert zwischen 1600 und 1800 Euro hin und her. Ein ähnliches Pendeln gab es schon zwischen 2004 und 2005, 2006 und 2007 sowie 2008 und 2009. So gesehen kann man als unbedarfter Mensch die Prognose machen, dass es dann bald weitergeht mit dem Goldrausch. Aber sind Sie sich sicher? […]

Zeichen der Rezession II

18.07.2012

Wir fassen zusammen: In Deutschland taumeln immer mehr prominente Firmen in die Insolvenz, die Banken sind nicht mehr krisensicher, die deutsche Konsumfreude bleibt hinter den Erwartungen und die Ratings drücken weiter auf den Markt. Und wie sieht es anderswo aus? China und USA bilden ein gefährliches Tandem. Dazu kommt für den deutschen Binnenmarkt eine konstante Abgabenpolitik, die den Binnenmarkt nicht in Schwung bringt. Wer wird zukünftig die Umsätze des bald einknickenden Exports ausgleichen? Im Detail … […]

Zeichen der Rezession I

18.07.2012

Der Sturm bläst der Wirtschaft deutlich ins Gesicht. Firmen wie Teldafax, Solon, Schlecker, Ihr Platz, Quelle, Q-Cells, MAN-Roland und jetzt wohl auch Neckermann sind insolvent oder haben den Insolvenzantrag vor kurzem gestellt. Unternehmen wie Schiesser und Rosenthal hatten dabei noch Glück gehabt, die Kurve zu bekommen. Dazu kommen große Probleme bei Unternehmen wie Opel, Karstadt und vielen anderen. Ob zum Beispiel Opel wirklich noch zu retten ist? Eher sieht es so aus, als wenn demnächst in anderen Staaten Autos gebaut werden, die den Opel-Blitz aufgeklebt bekommen. Die US-Manager bei General Motors sind mit dem globalen Markt überfordert und schaffen es im Gegensatz zu Firmen wie Volkswagen nicht, in Deutschland gute und preisbewusste Autos zu bauen. Das Image von Open und GM ist längstens hinüber. Das Feingefühl dafür fehlte den US-Amerikanern schon seit langem. Die Marke Opel ist inzwischen klinisch tot. Dieses Beispiel ist ein Symbol für den Gesamtmarkt: Die Globalisierung ohne regionale Kenntnisse endet in der selbstüberschätzten Niederlage. […]

Wirtschaftsprognose 2012 Teil 2

20.12.2011

Der Binnenmarkt Deutschlands wird die Krise nicht retten können. Denn die Politik hat die letzten Jahre wieder nichts unternommen, um den Binnenmarkt anzukurbeln. Im Gegenteil: Alle Parteien sprechen von Steuererhöhungen. Die beschlossenen Parteiprogramme beinhalten massive Belastungen für den Bürger. Man nimmt also weiteres Geld aus dem Markt und gibt es einer Regierung in die Hand, die 2011 wieder einmal viele Millionen an Steuergelder verschwendet hat. Wie jedes Jahr, wie jede Regierung, egal welche Partei. […]

Wirtschaftsprognose 2012 Teil 1

20.12.2011

Die Konjunkturuhr des Club of Politics zeigt für Januar 2012 auf den Beginn des Abschwungs. Der Boom ist endgültig zu Ende gegangen. Damit trifft exakt die Prognose des Clubs von Ende 2010 ein. Das letzte Zeichen dafür gab das Weihnachtsgeschäft. Auch wenn die Unternehmen über IFO Optimismus verbreiten wollen: Das Weihnachtsgeschäft als wichtiges Indiz läuft anders als erwartet: Es läuft schlecht. Trotz Prozente und Rabatten gibt es kein eindeutiges Umsatzplus im Weihnachtsgeschäft. Schon jetzt werben die Händler mit Rabatten um 50%. Werte, die normalerweise erst nach Weihnachten beziehungsweise Anfang Januar erreicht werden. Die Handelskonzerne zeigten es früh an: Der Metro-Konzern zum Beispiel korrigiert die Umsatz- und Gewinnprognosen für 2011 kurz vor Nikolaus nach unten. Der Konzern machte auch deutlich: Diese Zahlen gelten für den europäischen Markt insgesamt – nicht nur für den deutschen Markt. […]