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Hellas, Fakelaki und Zerstörung III

Club of PoliticsDie US-Banken waren es, die dem griechischen Staat enorme Gelder liehen, um die Zahlen für den Pakt der Währungsunion zu frisieren. Denn die USA hatten ein lebhaftes Interesse und haben auch heute noch ein lebhaftes Interesse daran, dass der Euro geschwächt werde. Was damals nicht funktionierte, könnte heute eventuell noch aufgehen. Denn: Das ist der Grund, warum US-Ratingagenturen mit der Abstufung Griechenlands drohen: US-Ratingagenturen verfolgen US-Interessen.

USA: Mit China und Japan im Nacken

Die USA sind wesentlich stärker verschuldet als das kleine Griechenland und kommen dank Spitzengläubiger wie China und Japan demnächst unter dem Hammer. China will sein Geld umlagern und daher die US-Anleihen einlösen und Japan ist selber hoch verschuldet und benötigt Geld als jedem erdenklichen Kanal. Dazu kommt: Im Vergleich zu Griechenland haben die USA noch nicht einmal genügend Olivenbäume. Man darf nicht vergessen: Amerika ist das Land der Versprechungen – nicht der bleibenden Werte.

Das Ziel der US-Ratingagenturen

Und gerade aus diesem Grund versuchen die USA über die Ratingagenturen Europa über die Abstufung von Griechenland in Probleme zu führen. Nicht in finanzielle sondern in politische Probleme. Die USA sind schwer angeschlagen und hoch verschuldet. Sie verkaufen vor allem Elektroschrott und Tiernahrung und sind gering innovativ. Die USA sind dank ihrer historischen Schulden kurz vor dem Ende angekommen. Denn: Verliert der US-Dollar die Stellung als Leitwährung, dann nützt den USA das Drucken dieser Scheine nichts mehr. Geben dann China und Japan ihre US-Anleihen auf den Markt, dann wird es dunkel in der einst so gefeierten liberalistischen Hochburg in Nordamerika. Deren Verhältnis zum Liberalismus immer schon von einem Missverständnis begleitet wurde.

Zeit für Europa Einigkeit

Fazit: Griechenland trägt einen großen Beitrag zur eigenen Verschuldung bei. Die Verschuldung war aber bei der Einführung des Euro der Währungsunion bekannt. Nun fräsen die Bohrer der US-Ratingagenturen an der Stabilität der EU. Nicht am Euro, denn der Euro ist auch bei einer Insolvenz Griechenlands stabil. Mehr noch: Die USA muss einen weicheren Euro fürchten, weil jener weiche Euro die qualitativ mangelhaften US-Produkte noch teurer erscheinen lässt.

Wer sich in Europa nun lieber den Argumenten der versinkenden USA anschließen will, der soll dies tun. Wer aber langfristig auf der Siegerseite stehen will, der sollte die USA meiden. Europa scheint da zusammen mit Handelspartner China eine bessere Alternative zu sein. In jedem Falle zählt: So tragisch wie die Medien es glauben machen wollen ist die griechische Krise für Europa nicht. Im Gegenteil: Über eine Solidarität könnte man die Stärke der Union beweisen.

Revolutionen kosten Geld

An die Griechen gewandt: Mit Aufstand und Revolutionen geht man gegen ein politischen System vor. Nicht aber gegen staatliche Schulden. Für den Fall also, dass man wie manche deutsche Medien wie SPIEGEL glaubt, dass eine Revolution etwas bringt: Es macht das Ganze nur noch teurer.

Retten Sie Hellas, machen Sie Urlaub auf Samos!

Fortsetzung folgt.

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