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Piraten im Aufwind

Club of PoliticsDie Piraten galten lange Zeit als verschollen. Nach einem starken Aufwind ausgehend von der Wahl 2009 bis Ende 2010 folgte eine Seitwärtsbewegung und ab Ende Juni ging der Trend nach unten.

Durch die jüngsten positiven Umfragewerte in Berlin rücken sie nun zumindest wieder kurzfristig ins Rampenlicht und können sich erneut auf 2,2% steigern.

Ob das nun eine kurzfristige Laune der Umfragewerte ist oder ein neuer Trend kann man jetzt noch nicht sagen. Politisch bleibt klar: Die Piraten haben kein populäres Thema. Sie sind einfach nur das andere aus der gestern noch ungewöhnlichen Online-Szene.

Ihre Themen interessiert das breite Volk nicht und somit kann man langfristig auch nicht mit Zugewinn rechnen. Wer Politik für wenige Leute macht, der hat auch nur wenig Wähler. Im Zweifelsfalle wählt man sich einfach nur selber.

Das Image einer chaotischen Protestpartei mit dem Willen zur Befreiung des Internets werden die Piraten nicht los. Daran wird auch die großzügige Spende einer Softwareschmiede nichts ändern können. Denn: Ab der Wirtschaftskrise 2012 wird es davon noch weniger geben.

Die Piraten brauchen in erster Linie eine glaubwürdige Politik und ein aussagekräftiges Programm. Das sind sie dem Wähler immer noch schuldig. Sie haben es da lieber mit internen Richtungskämpfen. Man merke: DEN Piraten gibt es nicht. Das Resultat: Ohne den Piraten und ohne Programm wäre jedes Geld nur wertloses Verbrennungsmaterial.

Club of Politics.