*** Aktuelle BTW21 Prognose (13.12.2017 19:00:24 CET): CDU/CSU 31.3, SPD 21.1, AFD 13.2, GRÜNE 10.9, LINKE 9.5, FDP 8.8 ... Klicken Sie auf den Text für weitere Details ... ***

Die Randgruppe FDP

Die FDP (3%) bewegt sich aus der tiefen Seitenlage heraus und verliert noch mehr an Boden. Der Chart deutet keine Erholung an, sondern macht „Hoffnung“ auf weniger.

Das ist der Grund, warum die Konkurrenten im Kampf um die Wahlen die liberale Partei nicht mehr ernst nehmen.

Was Rösler und Co auch versuchen, die Werte bröckeln und bröseln. Statt dass die Liberalen wieder einmal Fahrt aufnehmen können, versinken sie mehr und mehr im Boden der Bedeutungslosen.

Dabei müssen sie auch noch zuschauen, wie vermeintliche Leichtgewichtler wie die Piraten ohne Hindernisse an sie vorbeiziehen. Die Spitze der Partei bleibt weiterhin zwischen glücklos und unglücklich. Aber man muss kein Mitleid haben, denn diese Misere bleibt selbstverschuldet. Wo die FDP auch wirken will, sie wird vom Unionsblock in eine langwierige Diskussion verwickelt. Dann muss sie klein beigeben und feiert solche Niederlagen als Siege.

Zuletzt die oft versprochen Steuerreform, die sich inzwischen zu einem schlechten Scherz entwickelt. Wer Familien 20 bis 30 Euro im Monat spendiert, der muss sich nicht wundern, wenn dem Wähler das Lachen vergeht. Doch was soll man tun? Im Prinzip kann die FDP gar nichts tun, denn ihre Themen sind entweder Ladenhüter oder wurden vom Gegner mit lauter Stimme auf andere Zettel geschrieben. Die Union hat dabei einen kräftigen Anteil.

Denn die Strategen der Union wissen um die Schwäche und ungewisse Zukunft der FDP als potentiellen Koalitionspartner. Also versucht die Union die Stimmen der Liberalen an sich zu reissen und den kleinen Partner auszudrücken. Das gelingt der Union vor allem auf Grund der Schwäche der FDP-Spitze. Der FDP-Spitze fehlt es an einem mitreissenden gewinnenden Geist. Auch mit Rösler ist kein Konzept in der Politik der Liberalen zu erkennen.

Mit Rösler und Westerwelle als Speerspitze des liberalen Regierungsanteils präsentiert sich die Partei in der Öffentlichkeit entweder als über ein Medizin-Studium volkswirtschaftlich schlecht ausgebildet oder als ehemaliger Oppositionspolitiker außenpolitisch weiterhin unerfahren. Man muss kein Pessimist sein, um zu ahnen, dass die wohl finanziell eher schwach aufgestellte Partei Ende 2013 bei einem Rauswurf durch die Wähler aus dem Bundestag noch weniger finanziellen Spielraum haben wird.