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Westerwelle nervt Deutschland

Club of PoliticsDer Club of Politics hatte es schon sehr häufig thematisiert. Doch Deutschland hörte nicht zu. Nun endlich sind auch die gehobenen deutschen Medien bereit, Westerwelles Abdankung einzufordern. Wir wollen nicht mehr auf alle Details eingehen. Der Club fordert nur eines:

Wenn Guido Westerwelle ein Mann der Ehre ist, dann erspart er es sich und dankt freiwillig ab. Seine Bilanz ist parteipolitisch nicht schlecht gewesen. Er hat die Toten erweckt und der FDP eine neue Hoffnung gegeben. Gleichzeitig hat er sie wieder zerstört, aber das ist ein anderes Thema.

Ein Thema ist hingegen auf jeden Fall nie das Thema eines Guido Westerwelle gewesen: Außenpolitik. Wir lachen nicht mehr über seine „We speak hier German in Deutschland“ Eskapaden. Daran erfreuten sich manche Neo-Patrioten.

Aber stolz darauf will man als Deutscher nicht sein. Man hat schließlich Niveau und muss nun nicht jede Lothar-Matthäus-Variation gut finden. Als deutscher Patriot darf man auch stolz sein, mit anderen Völkern auf der Erde in deren Sprache zu kommunizieren. Kritik kann man immer noch hinter den Kulissen äußern, dazu muss man nicht wie einst die Nationalsozialisten das breite Publikum suchen. Das sucht nur der Schwache.

Unsere Meinung zu Westerwelles Politik finden sie in unserer Suche. Dort findet man alle Details. Ansonsten bleibt nur eins zu sagen: Guido Westerwelle als Minister von Deutschland ist und bleibt ein Missverständnis. Das Volk versteht weder ihn noch (inzwischen) seine Partei. Dazu kommt, dass er die Welt nicht versteht. Wir verstehen ihn noch weniger.

Es kann nicht sein, das Deutschlands selbst ernannte Politikelite zugeschaut hat, wie ein außenpolitisch unerfahrener Politiker Deutschland als konstanten Partner in der Welt vertritt. Westerwelle war nicht nur peinlich, er hat der deutschen Außenpolitik schweren Schaden zugefügt. Westerwelle ist ein selbstgerechter Mensch. Sein Ich steht ihm überall im Wege.

Man hat den Eindruck, dass er immer wieder versucht, eine in ihm unterdrückte Seele durch noch mehr Vehemenz nach vorn zu treiben. Es ist die Kompensation von fehlender Anerkennung im breiten Wählervolk.

Die FDP muss endlich begreifen, dass es hier nicht allein um sie geht, sondern um eines der höchsten Ämter Deutschlands. Das ist unsere Schnittstelle nach außen. Mögen die Liberalen selber Spaß an der eigenen verfehlten Selbstdarstellung haben, für Deutschland müssen sie andere Maßstäbe anlegen. Das ist das liberale Problem: Man klammert sich an Ämter, solange sie diese noch haben. Aus Egoismus getrieben sind ihnen Werte und Moral immer weniger wert.

Möge die nächste Wahl bald kommen.

Club of Politics