*** Aktuelle BTW21 Prognose (17.10.2018 07:45:29 CET): CDU/CSU 27.2, GRÜNE 17.4, SPD 15.9, AFD 15.6, LINKE 10.1, FDP 9.2 ... Klicken Sie auf den Text für weitere Details ... ***

AfD – Die neue Liberale Rechte I

Schon im Juli 2010 wurde im Club of Politics darüber heiss diskutiert: Die Spaltung der CDU durch eine neue liberale rechte Partei.

Nach einigen Monaten wurde das Thema aber wieder ad acta gelegt. Es war die Union selber, die die Spaltung wie auch immer verhinderte.

Merkel und Co war das Risiko klar: Nach der glücklichen Zersplitterung der links-liberalen Parteien käme ein wohlmöglich tödliches Splitting der Konservativen.

Doch jetzt fast drei Jahre später ist es nun Realität geworden. Mit der Gründung der Partei Alternative für Deutschland – kurz AfD – hat sich eine rechte liberale Partei neben der Union gegründet und positioniert.

Das Geschrei ist groß ob der Gründung, denn die Parteien CDU, CSU und FDP fürchten eine rechte Konkurrenz schon seit langem. Bisher war alles, was sich rechts manifestierte, durch den Sumpf der Neo-Nazis durchzogen und so leicht zu diskreditieren. Doch mit der AfD werden Union und Liberale ihre liebe Mühe haben. Natürlich versuchen die durch Einkauf von Content bei Nachrichtendiensten abhängig gewordenen Medien rechtsradikale Ängste gegen die AfD zu erzeugen, doch so einfach geht das nicht. Denn das zentrale Thema der AfD weiss der Bürger sehr zu schätzen.

Die AfD setzt sich zentral für eine Neuordnung der Währungen in Europa ein. Man ist für einen geordneten Rückzug aus dem Euro zurück in die D-Mark. Alternativ wird auch ein Austausch der riesigen Euro-Währungsunion durch mehrere ausgewogene Währungszonen vorgeschlagen. Was von den sogenannten Experten der Merkel-Regierung als undurchführbar bezeichnet wird, erscheint auf dem zweiten Blick keineswegs unmöglich. Immerhin fand man einst die Einführung des Euros ebenfalls als hoffnungsloses Unterfangen.

In erster Linie profitieren die Banken in Europa durch die Einheitswährung. Für sie entfiel das Umrechnen. Es erleichterte ihnen aber auch das europaweite Anbieten diverser leichtsinniger Derivate in einer Einheitswährung. Auch machte es den Börsenhandel schneller: Der Euro konnte einfach zwischen den Handelsplätzen umhergeschoben werden. Einzelwährungen benötigten hingegen dauerhafte Umrechnung, Derivate mussten einst in verschiedenen Währungen sekündlich aktualisiert werden. Das entfiel durch den Euro. Die Banken gewannen Zeit und Möglichkeiten.

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