*** Aktuelle BTW21 Prognose (24.11.2017 19:00:32 CET): CDU/CSU 31.9, SPD 21.1, AFD 11.9, GRÜNE 11.1, FDP 10.2, LINKE 9.4 ... Klicken Sie auf den Text für weitere Details ... ***

Rot-Grün weiter vor Schwarz

Club of PoliticsRot und Grün bleiben auch in der 81. Woche in Folge als Regierungskoalition in Führung, aber der Vorsprung wird kleiner. Man lebt vom Ableben der FDP und der Linken. Das aber bleibt temporal.

Die Union, die nach wie vor offiziell ohne Partner bleibt, legt als Einzelpartei zu. Die Union hat Merkel, die SPD nur eine Troika. Aber der Union fehlt eben der Partner.

Das ist aktuell der Unterschied. Aber die Grünen VIP-Politiker mögen noch so stark gegen die Union opponieren, wenn es um die Macht geht, dann ist Schwarz-Grün nicht mehr ausgeschlossen.

CDU und CSU

Die Union erreicht die äußere Grenze des positiven Trendkanals und dürfte in der nächsten Zeit wahrscheinlich niedrigere Werte zu erwarten haben. Der Chart wirkt aus jetziger Sicht aber kräftig genug, um den Trend nach oben zu halten. Politisch gibt es dazu ebenfalls keinen Zweifel: Merkel trotz allen Situationen, selbst ein Wulff-Skandal kann ihr nichts anhaben. Die Opposition verzweifelt an dieser Vergötterung und erklärt Merkel als Nicht-Ziel einer Kampagne.

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Die SPD

Die SPD scheitert vorerst an der 29-Prozent-Marke. Es bleibt abzuwarten, ob es eine Ruhepause ist, oder wieder der Weg zu tieferen Werten. Die Troika-Diskussion wirkt nicht positive in der Öffentlichkeit. Die SPD hat aktuell keine Alternative zu einer Merkel in der Union.

Merkel ist schwer anzugreifen. Darum will die SPD die Person Merkel selber umgehen. Doch mit Argumenten kann die SPD auch nicht trumpfen.

Denn die Argumente sind alt und hausbackend. Dagegen waren sogar die Aussagen eines Gerhard Schröders sehr modern.

Die Grünen

Die Grünen bleiben im Jammertal. Immerhin: Nach 38 Woche gab es erstmals keine Verlust mehr. Es gibt noch viel Luft nach unten, aber es könnte ein Hinweis auf mögliche Bodenbildung sein. Doch wer will es verkaufen? Özdemir reckt seinen Kopf immer wieder ungelenk aber wichtig erscheinend in das Mikrophon, Roth bildet die Mutter Theresa, Künast ist seit der Berlin-Wahl schwer angeschlagen und Trittin bleibt mit der großen Fülle seiner Aufgaben überfordert. Dabei ist ein Trittin wohl eher der Hoffnungsanker der Partei.

Piraten

Die Piraten steigern sich und bleiben ein Phänomen. Der Berliner Piratenchef macht unerwartet tschüss, die weibliche Bundeskollegin hat vorher Studiums-Burnout angemeldet, aber die Partei bleibt am Leben. Diese Woche legen sie – die Partei – sogar zu und erreichen Werte über 7 Prozent. Das mag auf dem ersten Blick verwunderlich erscheinen, aber wenn man die langfristigen Verluste der Grünen betrachtet, dann sieht man die Quelle des Zugewinns.

Linke

Die Linken sind auf dem Weg nach unten, das ist nicht neu. Der Chart versucht seit Mitte Januar die Wende Richtung 5 Prozent einzuleiten, aber die Kraft fehlt. Die Linken bleiben politisch außen vor. Beispiel Bundespräsident: Alle wollen Gauck. Sogar das Volk will Gauck. Und was machen die Linken: Sie wollen ihn nicht. Zum einen um Profil zu zeigen und zum anderen, weil er die Stasi-Akten untersuchen ließ. Die Linken blieben der Linie treu: Wertlos und erfolglos.

FDP

Die FDP kämpft um das Überleben. So war die Unterstützung Gaucks einfach zu erreichen. Man gibt sich oppositionell in der Regierung. Es muss schlimm um eine Partei stehen, wenn sie derartige Argumente benötigt. Die FDP kämpft weiterhin mit 2 Prozent.

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