*** Aktuelle BTW17 Prognose (22.09.2017 07:45:54 CET): CDU/CSU 36.3, SPD 21.9, AFD 10.5, LINKE 9.5, FDP 9.4, GRÜNE 7.8 ... Klicken Sie auf den Text für weitere Details ... ***

Union und SPD unverändert

Prognose 2010 07 11Die neueste Prognose könnte auf eine Stabilität der Umfragen hindeuten. Die Union pendelt mit 31,6% (-0,3)  nun schon in der fünften Woche zwischen 31% und 32%. Die SPD erreicht erneut 28,9% und steht damit seit 6 Wochen in dem 28er-Bereich. Unsere Analyse vom 01.07.2010 scheint sich zu bewahrheiten: Die SPD erreicht die 30%-Grenze mittelfristig nicht aus eigener Kraft auf Grund der anhaltenden Stärke von Bündnis 90 und Grünen.

Die Grünen weisen genauso unveränderte Werte auf (16,3%) und sind damit ebenfalls seit 6 Wochen konstant – über der 16%-Linie. Auch die Linke behauptet sich mit 10,9%. Deutlich mehr als Werte um 11% sind für sie seit Dezember 2009 nicht mehr drin.

Ein kleine Ruhepause gibt es auch bei der FDP: Erneut 5,4% zeigt die Skala an. Offen ist, ob da schon die Gesundheitsreform einkalkuliert ist oder ob da noch ein weiteres Loch folgt. Die Piraten haben einen neuen Highscore erreicht: Sie bewegen sich langsam aber konstant auf jetzt 2,5% (+0,1). Damit haben die Piraten vorerst die Hälfte zu den 5% geschafft. Nach wie vor ohne Medienpräsenz ist das schon eine kleine Sensation.

Ob diese kleine Insel der Stabilität wirklich eine Trendwende bedeutet, kann man jetzt noch nicht sagen. Solche Ruhepausen gab es schon Januar, April und im Mai. Meist bedeuteten sie einfach nur ein Durchschnaufen bevor der alte Trend sich fortsetzt. Einzig die Union erlebte ab Mitte April eine Trendwende in den bis heute anhaltenden Abwärtskanal. Ob Merkel und Co dort so schnell herauskommen wird die Zukunft zeigen.

Ebenfalls interessant ist nach wie vor die Entwicklung der Piraten. Mit kleinen Mäuseschritten haben sie sich jetzt klar über der 2%-Linie behaupten und streben nun Richtung 3%. Es ist zu bedauern, dass die anderen Wahlforschungsinstitute die Piraten selber nicht explizit in ihren Umfragen anzeigen. Dort weist man nun hohe Werte für die Sonstigen aus. Allerdings muss hier auch die fehlende Medienpräsenz eingebracht werden. Alleine nur im Internet wird der Wähler sie nicht finde. Eine Bundestagswahl ist kein Online-Game, das ist physikalische Realität und direkt gefühlte Präsenz.