*** Aktuelle BTW21 Prognose (24.02.2018 07:46:06 CET): CDU/CSU 31.8, AFD 16.8, SPD 16.2, GRÜNE 11.5, LINKE 9.9, FDP 8.8 ... Klicken Sie auf den Text für weitere Details ... ***

Die Größte der Kleinen

12.12.2012

Die Linke Partei ist nach dem Abstieg der Piraten die größte Partei von den kleinen und hält sich weiter über die 5 Prozentmarke. 5,5 Prozent sind ein starkes Signal. Eine Trendwende gegen den langfristigen Negativtrend kann man interpretieren. Es könnte eine Wende werden, aber dazu braucht es mehr als nur ein kurzes Erheben des Kopfes oberhalb der Wasserlinie. Kräftig ist die Entwicklung, das zeugt von einer gewissen Stärke. […]

Ende einer Dienstfahrt

12.12.2012

Die Piratenpartei ist in den Prognosen nochmals kräftig abgerutscht. Hintergrund sind zum einen die verschiedenen Prognosemodelle, die bisher den Optimismus der hohen Werte aus der Vergangenheit ausreichend hoch bewertet hatten. Da die zeitliche Differenz zu den einstigen Höhenflügen nun angewachsen ist ohne weitere positive Bestätigungen zu erhalten, haben diese Modelle im wahrsten Sinne des Wortes mit einer Abstufung reagiert. […]

Liberaler Selbstbedienungsladen

12.12.2012

Die FDP bleibt in ihrem Prognosekeller, man scheint die Niedersachen-Wahl abzuwarten. Merkel hält daher auch schon vorab eine Art Totenrede, wenn sie Schwarz-Gelb zwar fortsetzen wolle, aber keine Leihstimmen akzeptieren werde. Außerdem würde sie nach der Wahl Ende 2013 auch mit SPD und Grüne reden können. Das Signal ist klar: In der Union bereitet man sich auf die Beerdigung des Koalitionspartner vor. Ende 2013 kann die Union ein weiteres Kreuz machen: Nach der SPD in der großen Koalition hat man nun mit dem Stimmenkonkurrenten FDP eine weitere Partei geschädigt. […]

Auf der Suche nach einem Bundeskanzler

20.11.2012

Eine Bundestags-Mehrheit hat Rot-Grün in der aktuellen Prognose nicht. Denn mit den Piraten und den Linken wäre eine kleine Partei zu viel im Bundestag. Eine Koalition mit einer der beiden kleinen Parteien scheint mehr als fraglich. Die Linke wird von allen Parteien im Bundestag klar abgelehnt und die Piraten zählen nicht zu einer zuverlässigen Partei. Mit SPD oder Grüne könnte aktuell nur die Union regieren. Aber wie schon häufig dargelegt: SPD und aktuell die FDP haben gelernt, dass man als Koalitionspartner zur Union am Ende nur verlieren kann. Dieses Risiko sollte niemand erneut eingehen. […]

Aufwärts trotz schlechter Stimmung

20.11.2012

Die Union erreicht aktuell 36,2 Prozent und befindet sich damit auf einem 4-Jahreshoch. Dabei ist die Stimmung in der Bevölkerung gar nicht so gut: Die Regierung bekommt schlechte Noten, das Volk ist unlustig. Doch zum einen wirken sich die schlechten Stimmungen der Wähler meist erst mittelfristig aus und zum anderen hat die Union ja noch das Mädel aus der ehemaligen DDR: Merkel tourt durch Europa und gibt sich als Krisenmanagerin des Euros, jettet zu Putin und mosert den alten Oligarchen-Schützer mal kräftig an und kommt als Freiheitskämpferin nach Hause und erzählt von der schwierigen aber für Deutschland lösbaren Aufgabe, die das Fußvolk lösen muss. […]

Sozialdemokraten auf 6-Jahreshoch

20.11.2012

Mit Werten knapp unter 31 Prozent erreicht die SPD einen Höchststand wie seit 6 Jahren nicht mehr. Der mittelfristige Aufwärtstrend bleibt somit erhalten, auch wenn er sich nun mit der Widerstandslinie bei 31 Prozent müht. Aktuell also arbeitet sich die SPD Stück für Stück durch Widerstände und trotzt der langsam verebbenden Diskussion um Steinbrücks Nebeneinkünfte. Ein großes Plus mit der Transparenz-Debatte konnte man nicht verbuchen, aber offensichtlich hat die Diskussion um Steinbrück nicht so sehr geschadet, wie die Medien es aktuell im Allgemeinen sehen wollen. Es ist wohl eher ein subjektives Empfinden in den Medien. […]

Bereit für die Wahlen

20.11.2012

Die Grünen haben sich fit gemacht und für die Wahlen aufgestellt. Mit Trittin und Göring- Eckardt hat man nun auch noch Spitzenkandidaten gefunden. Mit Claudia Roth wurde anschließend gekuschelt und ihre Wahl in den Bundesvorsitz brachte den versöhnenden Abschluss der Feiertage. Den Umfragen geht es entsprechend gut, der alte langfristige Aufwärtstrend erreicht mit Werten um 14,6 Prozent neue Nahrung. Prinzipiell läuft offensichtlich alles rund. Bis auf die unnütze Schwarz-Grün Diskussion, die wohl vor allem aus dem Unionslager transportiert wird. Denn: SPD und FDP haben seit 2005 schon lernen müssen, dass der Koalitionspartner einer Union am Ende immer der Verlierer ist. […]

Trendwende abgesagt?

20.11.2012

Der Wert der Linken prallte vor der 6 Prozentmarke ab und sinkt langsam Richtung 5er-Marke. Damit ist noch nicht klar, ob es sich nun um eine kleine Trendwende handelt oder ob es nach wie vor beim langfristigen Negativtrend bleibt. Aktuell spricht vieles für einen Verbleib des Negativtrends. Wo der kurzfristige Zuspruch herkam ist relativ kompliziert zu beschreiben. Abgewanderte Piraten waren es eher nicht. Jene sind eher in Richtung SPD, Grüne und eventuell Union gewandert. Eher können es temporäre Wechselwähler der SPD sein sowie wenige Wähler auf dem Lager der Sonstigen. Ob diese Mischung reichen wird, einen neuen Trend auszuarbeiten muss man aktuell bezweifeln. Dazu müsste dieser Fluss deutlich stärker und konstanter werden. […]

Jede Woche wird es schlimmer

20.11.2012

Die Piraten behaupten sich nur noch mit Mühe oberhalb der 5 Prozentmarke. Der Wähler verliert die Geduld mit dem Unterhaltungsprogramm der Piratenpartei. Jede Woche ein neues Theater mit klarem Zeichen von anhäufender Selbstfolter und abnehmendem Politikverständnis. Viele Piraten müssen das mit der Transparenz irgendwie missverstanden haben. Transparenz bedeutet nicht, dass jeder Mensch in die Schlafzimmer und Kinderzimmer der Partei hineinschauen sollte oder muss. Nur in Holland gibt es keine Gardinen vor den Fenstern. […]

Liberale weiterhin chancenlos

20.11.2012

Auch die neuerlichen Versuche eines Aufschwungs scheinen gescheitert zu sein. Der Chart der FDP-Werte scheitert frühzeitig an der 4 Prozentmarke und pendelt wieder um 3,6 Prozent. Der Grund wurde erst kürzlich wieder offen gelegt: Die Bevölkerung ist im hohen Masse mit der Regierung nicht mehr zufrieden. […]

Ein Volk sucht eine Mehrheit

17.10.2012

Dank Piraten und Linke im prognostizierten Bundestag 2013 gäbe es keine klaren Mehrheiten. Die Wahl 2013 endete unentschieden. SPD und Grüne würden zusammen im Bundestag mit knapp 49 Prozent zwar den größten Block bilden, aber die Union mit den Piraten und den Linken wären mit knapp 51 Prozent eine stärkere Opposition. Mag es noch Überhangmandate oder nach einem möglichen neuen Wahlrecht Ausgleichmandate geben. Keine klare Mehrheit wäre in Sicht. […]

Merkels Angst vor den Armen

17.10.2012

Die Union bleibt in ihrem mittelfristen Aufwärtstrend und nimmt wieder Kurs auf die 36 Prozentmarke. Der Trend ist noch stark und ein Durchbrechen der Marke wird nicht in Frage gestellt. Doch es ist ein Test für die Union. Klare Werte über diese Marke wären zuletzt Ende Sommer 2008 kurz vor der letzten Wahl zu finden. Nimmt sie die Hürde, dann kann sie zumindest für die Partei aber nicht für die Regierung optimistisch nach vorn blicken. Scheitert sie daran, dann droht eine Trendwende. […]

Steinbrück beflügelt weiterhin die SPD

17.10.2012

Trotzdem die Medien berichten, dass der Steinbrück-Hype verpufft sei steigen die Prognosewerte der SPD nun auf 30,9 Prozent. Erneut testet die Partei die Widerstandslinie bei 31 Prozent. Ein Durchbrechen dieser Linie könnte Chart-technisch bedeuten, dass der mittelfristig positive Trend erhalten bliebe und dann hinsichtlich der Wahlen Ende 2013 neue Kursziele anvisieren könnten. Keine Frage: Ein Steinbrück macht noch einen Sommer. Aber gerade die Union reagiert sehr giftig auf diese Kandidatur. […]

Stabile Lage der Grünen Etablierten

17.10.2012

Die Grünen bleiben im langfristen Aufwärtstrend, aber kurzfristig sinkt der Prognosewerte auf 13,8 Prozent. Dass diese Partei keinen größeren Schaden aus der Tatsache nimmt, dass sie in den letzten Monaten weniger aktiv mit eigenen Themen ist zeigt, dass die Grünen endgültig zu den etablierten Parteien gehören. Das ist aber keine Lebensversicherung und es bedroht die Aktivität. Man darf sich nicht dauerhaft ausruhen. […]

Ein Schiff voller Tote

17.10.2012

Spätestens zum Weihnachtsfest droht die Verbannung unter die 5 Prozentmarke. Aber man ist nach wie vor mit sich selber beschäftigt. Interessant ist da der kurze Dialog zwischen Chef Schlömer und Geschäftsführer Ponader. Welche politische Partei würde einen solchen Dialog dulden? Außerhalb der Piraten wäre es undenkbar. Das Problem: Darauf sind die Piraten noch stolz. Die Partei zerlegt sich zwischen einem ausgebildeten kriminologischen Sozialwirt Schlömer und einem pädagogischen und schauspielerisch talentierten Selbstinszenierer Ponader. Beide sind für ihr Amt kaum qualifiziert, aber das Piratenvolk hat sie gewählt. Und da ist das alte Orakel: Das (Partei)volk verdient die Regierung, die es selber wählt. […]

Linke Trendwende und letzte Hoffnung

17.10.2012

Der Prognosewert der Linken bleibt weiterhin über 5 Prozent (5,3 %). Nach wie vor ist dies mit dem langfristigen Abwärtstrend vereinbar. Der Wert wächst zurzeit nicht an sondern bleibt stabil. Das könnte bedeuten, dass die Werte der Linken neuen Atem holen oder die Luft für den Aufschwung schon versiegt ist. Politisch hat sich die Linke noch längst nicht ausreichend neu positioniert. Peer Steinbrück ist der Kanzlerkandidat der SPD und gilt als eine Person, die nicht alle des linken SPD-Flügels binden könnte. Doch die Linke verharrt in alten Zöpfen und versucht keinen Angriff auf den linken SPD-Flügel. Dabei wäre dies eine Chance, um den alten Negativtrend zu durchbrechen. […]

FDP Angriff auf 5 Prozent möglich

17.10.2012

Die Liberalen können ihre Prognosewerte weiterhin stabilisieren. Noch liegen Sie unter der 4 Prozentlinie, aber es spricht für den Chart, dass er bisher nicht wieder in alte Tiefen zurückgefallen ist. Man kann jetzt natürlich nicht von einem überzeugenden Comeback reden, aber wenn die Entwicklung so weiter geht, dann kann es eine gesunde Basis für einen Angriff auf die 5 Prozenthürde zwischen Anfang und Mitte 2013 sein. […]

Der Richtungswahlkampf II

02.10.2012

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich bis heute erfolgreich geweigert, sich Themen wie Bankenregulierung aktiv anzunehmen. Das Thema wurde mal am Rande besprochen und dann dank guter Lobby-Arbeit fallen gelassen. Stattdessen wird aus der Union eine Nebelkerze nach der anderen in die Medien lanciert, um die Diskussion in andere Richtungen zu lenken. Wer meint, dass Betreuungsgelder, Frauenquoten oder Mindestlöhne auch nur einen Deut zur Lösung der aktuellen Probleme wie Finanzkrise und aufkommender Rezession mit möglicher hoher Arbeitslosigkeit beitragen, der hat sich von Merkel ordentlich einlullen lassen. Der Streit um die Betreuungsgelder ist eine stark theoretische Diskussion. Man bräuchte sie nicht, da sie den Verwaltungsapparat verteuert. Es ist eine Wahlkampfprämie, die man auch als bedingten Zuschuss zum Kindergeld bezeichnen könnte. […]

Der Richtungswahlkampf I

02.10.2012

Die Ernennung Peer Steinbrücks zum Kanzlerkandidaten der SPD kommt zum rechten Zeitpunkt. Die Werte der SPD sind hoch wie lange nicht mehr, aber sie stagnieren erneut rund um die 30er Marke. Wer die Wahl in einem Jahr gewinnen will, der muss diese Werte mit neuem Schwung füllen. Mit einem Kandidaten Gabriel oder Steinmeier hätte man diesen Schwung nicht holen können. Weder wäre es eine Überraschung gewesen noch hätte man daraus klare Schlüsse ziehen können. Außer, dass es Ende 2013 wohl zu einer großen Koalition gekommen wäre. Wer die Wahl Ende 2013 für sich entscheiden will, der muss polarisieren. Der muss den Gegner aus der ruhigen Ecke drängen und potentiellen Wählern klare Aussagen liefern. Steinbrück kann es und ist daher die beste Wahl auf Seiten der SPD. […]

Union auf Lösungssuche

02.10.2012

Die Union dürfte von der Kandidatur Peer Steinbrücks unangenehm überrascht worden sein. Denn nun muss man mit einem aufgewühlten Wahlkampf planen. Das war nicht das Ziel der Union. Merkel verkauft man besser, wenn es ruhig und harmonisch zugeht. Der letzte Streichelwahlkampf 2009 mit Steinmeier bewies, wie unwichtig ihr der Gegner dann werden kann. Der Wahlkampf wird auch verbal ausgetragen werden, und darin ist Steinbrück besser und direkter angelegt. Bundeskanzlerin Angela Merkel neigt eher dazu, alles ruhiger, präsidialer und typisch politisch unklar zu formulieren. Ein paar Frotzler am Rand zeigen, wie beleidigend sie es empfindet, wenn falsche Fragen gestellt oder freche Antworten gegeben werden. […]

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