*** Aktuelle BTW21 Prognose (06.03.2021 07:45:14 CET): CDU/CSU 34.5, GRÜNE 19.4, SPD 15.9, AFD 9.2, LINKE 7.5, FDP 7.5 ... Klicken Sie auf den Text für weitere Details ... ***

Merkel gerät unter Druck

18.04.2013

Bisher verstand es Merkel, das eigene Lager auf sich zu vereinen. Es gab keine Alternative zu ihr. Ihre Popularität ist ungebremst, kein Konkurrent aus dem eigenen Lager hat eine Chance genügend Parteimitglieder hinter sich zu scharren. Gerade dieses Merkelsche Monopol unterstützt von der Altgarde um Wolfgang Schäuble machte die Union schon einmal Anfang 2010 angreifbar. Zu jenem Zeitpunkt drohten Unionsmitglieder mit Abspaltung durch Gründung einer rechts-liberalen Partei. Wie Merkel dies damals unterdrücken konnte oder ob es einfach nur ein taktischer Schachzug war, damals die Spaltung noch nicht zu vollziehen, das ist nicht bekannt. […]

Steinbrück fehlt das Fortune

18.04.2013

Die SPD verliert deutlich an Stimmen. Auch der Kandidat Steinbrück fällt in der Sympathie-Skala stark ab. Zwar sind noch mehr als 5 Monate Zeit bis zur Wahl. Doch die Sommerpause rückt als nächste Hürde heran. Steinbrück gelingt es wiederholt nicht, sich und die SPD glaubwürdig zur positionieren. Somit kippt die SPD aus dem positiven Aufwärtstrend heraus und droht nun sogar, wieder in Richtung der Werte von 2009 abzusacken. Die Werte, die einst Parteichef Gabriel mühevoll nach der Wahl 2009 zurückerobert hatte, die scheint Steinbrück in kürzester Zeit zu verspielen. […]

Die Alternative zur SPD

18.04.2013

Je deutlicher zu Tage tritt, dass die SPD mit dem Kandidaten Steinbrück nicht gewinnen wird, desto mehr Stimmen kehren von der SPD zurück zur Linken. Die SPD verliert immer mehr an Fahrtwind und die Linke sammelt die verloren gegangenen Stimmen ein. Damit wird das Phänomen der Linken wieder erweckt: Man hat kein wirklich praxistaugliches Programm. Es ist relativ klar, dass keine Partei mit ihnen koalieren will. Aber genau das scheint aktuell der Gewinn zu sein. Es ist die Polarisation: Dadurch dass die Alternative für Deutschland (AfD) auf dem rechten Flügel für eine Belebung sorgt beginnt auch eine zumindest kurzfristige Polarisation auf dem linken Flügel. […]

Noch ohne Grüne Alternative

18.04.2013

Die Grünen sind aktuell weder vom Erstarken der Linken noch vom neuen rechts-liberalen Konkurrenten AfD (Alternative Für Deutschland) betroffen. Zu unterschiedlich sind die Zielgruppen der beiden kleinen Parteien im Vergleich zu Klientel der Grünen. Die Grünen stehen in der bürgerlichen Mitte und sammeln rechts von der SPD und links von der Union. Doch die Gefahr ist auch bei den Grünen nicht klein, dass ein Erstarken der neuen Partei rechts den grünen Stimmen kostet könnte. Es könnte eine Umverteilung ergeben: Kann die AfD mehr Stimmen aus dem Unionslager erobern, dann könnten ehemalige Unionswähler wieder zurück zur Union springen. Klar ist dies nicht, es ist aber ein denkbares Szenario.
[…]

Alternative für Deutschland

18.04.2013

Die Alternative für Deutschland (AfD) schafft es aus dem Stand heraus, in den Politprognosen einen Wert von knapp unter 5 Prozent zu erobern. Das kann den Wähler überraschen. Doch wenn man sieht, dass sich die AfD aus einem Kern ehemaliger Unions- und FDP-Mitglieder gebildet hat, dann wird klar: Als Abspaltung von Schwarz-Gelb bekommt man den Rückenwind mancher frustrierter Ex-Kollegen. Wie sich die AfD entwickeln wird ist auf Basis der wenigen Daten nicht klar. Man muss nun analysieren in wie fern Wähler diese Partei als Alternative wahrnehmen und wie aus Sicht der potentiellen Wähler die Chancen auf einen Einzug in den Bundestag beurteilt werden. […]

Opfer einer neuen Partei

18.04.2013

Die FDP konnte sich sechs Wochen über die Werte über 5 Prozent erfreuen. Doch nun erleidet sie einen deutlichen Rückschlag. Einen ganzen Prozentpunkt verlieren sie gegenüber der Vorwoche. Das erklärt sich daraus, dass die FDP zum einen Wähler an die Alternative für Deutschland (AfD) verliert und zum anderen dass sich auch die Leihstimmen aus der Union zurückziehen. Mit der AfD wurde die Konkurrenz belebt. Das ist liberale Marktwirtschaft auf politischer Ebene. […]

Werte wie einst 2009

18.04.2013

Die Piraten verteidigen zum siebten Mal in Folge ihre Prognosewerte. Man hat sich auf dem Niveau eingependelt, das man bei der letzten Wahl 2009 erreicht hatte. Kurz gesagt: Es ist der schlechteste Wert der letzten vier Jahre. Es wird wohl absehbar auch nicht besser werden, denn die Aufmerksamkeit der Medien richtet sich inzwischen auf eine neue Partei: Die Alternative für Deutschland (AfD). Je mehr Erfolg die AfD haben wird, desto deutlicher gerät die Piratenpartei aus dem Blickwinkel der Öffentlichkeit. Nun kann sich rächen, dass die Piraten vier Jahre vergeblich verstrichen haben lassen, um sich auf einem stabilen Niveau zu etablieren. Dank der neuen Konstellation droht den Piraten der Fall in die Bedeutungslosigkeit. […]

AfD – Die neue Liberale Rechte III

16.04.2013

Die Grundkritik der Alternative für Deutschland (AfD) mag von den quasi regierungstreuen Medien in der Bundesrepublik Deutschland ausgiebig diskreditiert werden. Doch die Grundkritik ist auch Teil der Meinung des Volkes. Bisher mussten die etablierten Parteien wie CDU, CSU, FDP und auch SPD und Grüne darauf keine Rücksicht nehmen. Keine Partei wagte bisher diese Kritik. Mit der AfD als Partei werden sich die anderen Parteien in Deutschland grundsätzlich der Kritik stellen müssen. […]

AfD – Die neue Liberale Rechte II

16.04.2013

Die AfD klagt den Euro an. Zu Recht: In erster Linie profitieren die Banken in Europa durch die Einheitswährung. Für sie entfiel das Umrechnen. Es erleichterte ihnen aber auch das europaweite Anbieten diverser leichtsinniger Derivate in einer Einheitswährung. Auch machte es den Börsenhandel schneller: Der Euro konnte einfach zwischen den Handelsplätzen umhergeschoben werden. Einzelwährungen benötigten hingegen dauerhafte Umrechnung, Derivate mussten einst in verschiedenen Währungen sekündlich aktualisiert werden. Das entfiel durch den Euro. Die Banken gewannen Zeit und Möglichkeiten. […]

AfD – Die neue Liberale Rechte I

16.04.2013

Mit der Alternative für Deutschland (AfD) werden Union und Liberale ihre liebe Mühe haben. Natürlich versuchen die durch Einkauf von Content bei Nachrichtendiensten abhängig gewordenen Medien rechtsradikale Ängste gegen die AfD zu erzeugen, doch so einfach geht das nicht. Denn das zentrale Thema der AfD weiss der Bürger sehr zu schätzen. Die AfD setzt sich zentral für eine Neuordnung der Währungen in Europa ein. Man ist für einen geordneten Rückzug aus dem Euro zurück in die D-Mark. Alternativ wird auch ein Austausch der riesigen Euro-Währungsunion durch mehrere ausgewogene Währungszonen vorgeschlagen. Was von den sogenannten Experten der Merkel-Regierung als undurchführbar bezeichnet wird, erscheint auf dem zweiten Blick keineswegs unmöglich. Immerhin fand man einst die Einführung des Euros ebenfalls als hoffnungsloses Unterfangen.
[…]

Guttenberg on the wrong side of history II

03.04.2013

Eine gescheiterte Person wie Karl Theodor Guttenberg ist nicht dazu befähigt, anderen Regierungen Rat zu geben. Lebenslauf und Ausbildung sollten es ihm in eigenem Interesse nicht erlauben, um über öffentliche Kriegsspiele zu debattieren. Ein Iran-Krieg ist eine Sache, über die man nicht wirklich öffentlich nachdenken sollte. Es sei denn, man will bewusst brandstiften. Ein Krieg macht auch gar keinen Sinn. Die Kriege in Irak und Afghanistan haben gezeigt, dass die USA einen solchen Krieg nicht gewinnen können. […]

Guttenberg on the wrong side of history I

03.04.2013

In einem Kommentar der Washington Post belehrt der dank seiner Kopierkünste ohne Doktortitel lebende Karl Theodor Guttenberg gemeinsam mit dem Washington-Chef der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung Ulf Gartzke seine ehemalige deutsche Heimat. Man müsse sich in Deutschland an die Planung für einen Krieg gegen den Iran machen. Man müsse jetzt planen, wie man Israel im Falle eines solches Krieges helfen wolle. Er vermisse eine breite Debatte sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei den „top German officials“ darüber, was Berlin tun werde, wenn die Diplomatie versage und Israel gezwungen sei, militärische Aktionen gegen die nukleare Bedrohung aus dem Iran zu unternehmen. […]

Ende der Mittelmeer-Party

25.03.2013

Der Euro-Gruppen-Chef und niederländische Finanzminster Dijsselbloem preschte vor und sprach eine Warnung aus: Kämen Banken künftig ins Trudeln so sei die Hilfe der Euro-Zone nicht automatisch garantiert. Verstanden wird daraus: Gerade Länder mit einem stark ausgeprägtem Finanzsektor wie zum Beispiel Zypern sollte klare sein, dass deren Banken und Anleger mit ausgeprägter Neigung zu hohem Risiko sich zukünftig selber retten müssten. Die Börsen reagierten stark verschnupft und wurden zurück in die Realität von Rendite und Risiko geholt. Sie werden es in wenigen Tagen vergessen haben. […]

Bundestagswahl 2013 – Wer gewinnt

25.03.2013

Der neue Bundestag wird Ende 2013 aus 6 Parteien bestehen: CDU, CSU, SPD, Grüne, Linke und FDP werden wieder Teil des Parlaments werden. Linke und FDP werden dabei Teil einer Opposition werden. Die Union wird mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder die Regierung stellen. Nur die Frage des Partners ist offen: SPD oder Grüne werden mit der Union koalieren und sich dabei eventuell gegenseitig in Konkurrenz sehen. Das Parteiprogramm wird dehnbar werden. Unwahrscheinlich sind Koalitionen der Art Rot-Rot-Grün oder Rot-Grün-Gelb. Zum Abschluss sei gesagt, dass alle Prognosen und Berechnungen generell immer empirische Modelle sind. Sie basieren also auf kein Naturgesetz, sondern wollen das Verhalten der Menschen an Hand der Muster aus vergangenem Verhalten erklären. Solche Modelle bedürfen immer wieder Korrekturen, vor allem weil der Wähler ab und zu dazu neigt, gegen die Meinung der Meinungsforscher zu stimmen. […]

Bundestagswahl 2013 – Union

25.03.2013

Die Union aus CDU und CSU weist einen Wertebereich zwischen 36 und 41 Prozent auf. Die Politprognose liegt dabei mit aktuellen 37,8 Prozent fast in der Mitte des Bereichs. Damit steht fest: Die Union wird Ende 2013 im neuen Bundestag wieder die größte Fraktion bilden. Mit etwas Glück wird gar die CDU die größte Volkspartei sein. Was der Union in die Hände spielt ist die nahezu Alternativlosigkeit auf ihrem einst rechten Flügel. Die FDP ist arg klein geworden und rechte Parteien als ernsthafte Alternativen sind kaum mehr zu finden. Mit der FDP verliert man einen über viele Jahre treue Koalitionspartner, doch die Union kann mit jedem. Demnächst vielleicht sogar mit den Grünen als eine Art rechte SPD. Auf dem linken Flügel ist das Bild ein anderes: Die Union ist der rechte Rand des linken Flügels geworden. Sie etabliert sich dort jedes Jahr neu und engt den großen Konkurrenten SPD seit der Niederlage von SPD-Kanzler Schröder immer mehr ein. […]

Bundestagswahl 2013 – SPD

25.03.2013

Die SPD rangiert zwischen 25 und 30 Prozent. Die aktuelle Politprognose rangiert mit 29,1 Prozent am oberen Rand der Toleranz. Das wird so manchem SPD-Politiker nicht gefallen, denn die Konsequenz daraus ist, dass ein Wert 30 plus x nur sehr schwer erreichbar sein wird. Zumindest wird das x sehr klein ausfallen. Nimmt man den Wert der Grünen, dann müsste die SPD mindesten 35 Prozent erreichen, um mit Rot-Grün regieren zu können. Das glaubt wohl nur der gutgläubigste Optimist der eigenen Partei. Die SPD gewinnt zu wenig Wähler aus dem Lager der Union und verliert dabei auch noch wenige Wähler an die Linke. Bei dem Stimmenfang aus den Händen der Union dient auch noch die grüne Partei als Filter. […]

Bundestagswahl 2013 – Die Grünen

25.03.2013

Mit Werten zwischen 15 und 17 Prozent liegt die Bandbreite der Grünen überraschend eng. Zweistellig wird das Ergebnis der Grünen Ende 2013 wohl werden. Dabei pendelt die Partei zwischen Union und SPD hin und her und lebt aktuell von der Flexibilität deren Wähler. Dies macht die Grünen zu einem potentiellen Koalitionspartner für SPD und auch für CDU und CSU. Dort wildert sie und kann von den Wechselwählern zwischen den großen Blöcken leben. Eine Folge daraus ist auch, dass die Grünen dem linken Spektrum entrückt sind. Das zeigt sich auch in der Profilierung der Partei: Was einst Protest war ist heute durch politische Realität ersetzt worden. […]

Bundestagswahl 2013 – Die Linke

25.03.2013

Die Linke schwankt zwischen 5,5 und fast 8 Prozent. Die Politprognose liegt dabei mit 5,5 Prozent am unteren Rand der Toleranz. Die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung der Existenz im Bundestag nach der Wahl 2013 ist daher recht hoch. Die Partei profitiert davon, dass die SPD mit Steinbrück nicht wirklich glaubwürdig ganz nach links rücken kann. Die Linke bildet damit das linke Gewissen der SPD. Die SPD lehnt jegliche Koalition mit den Linken ab, aber sie steht ihr thematisch deutlich näher als alle anderen Parteien im Bundestag. Das hat System: Die SPD will nicht mit der Linken koalieren, um ihr dadurch keine weitere Legitimation beim Wähler zu geben. Man versucht seit Jahren, die Linke weg zu ignorieren. Mit einem neuen Einzug in den Bundestag wird dies für die SPD schwieriger werden. Denn damit festigt sich die Linke als eine wenn auch kleine politische Kraft in Deutschland. Denn rückt die SPD zu sehr nach links, dann verliert sie in der Mitte. Rückt sie zu sehr in die Mitte, dann stärkt dies die Linke. Daraus erklären sich die Schwankungen und die Existenzkraft der linken Partei. […]

Bundestagswahl 2013 – FDP

25.03.2013

Die Werte für die FDP schwanken zwischen 4,5 und 7 Prozent. Der Wert in der Politprognose mit 5,1 Prozent liegt somit in der unteren Mitte dieses Bereichs. Auf Basis dieser Zahlen lässt sich sagen, dass die FDP mit hoher Wahrscheinlichkeit – wenn auch knapp – in den neuen Bundestag einziehen wird. Die politischen Aussagen der FDP mögen nicht viele interessieren, aber das ist genau das Programm der FDP. Sie spricht aktuell nur noch ihre Klientel direkt an und versucht, diese Klientel unter sich zu sammeln. Ein breiteres Programm kann sich die FDP nicht erlauben, denn für eine Neudefinition der Partei fehlt jegliche Zeit und Glaubwürdigkeit. Ein Manko hat die FDP dabei: Sie zielt auch auf Leihstimmen aus der Union. Dieser Kampf aber wird von der Union eng geführt werden – man hat nichts zu verschenken. Daher sind Werte in der Nähe der 7 Prozent eher unwahrscheinlich. […]

Bundestagswahl 2013 – Piraten

25.03.2013

Für die Piraten gibt es nicht viele historische Ergebnisse und Fehlertoleranzen. Angesicht der Tendenzen der aktuellen Umfragewerte und deren einigende Klarheit aller Institute kann man aber davon ausgehen, dass die Piraten nicht Teil des Bundestags nach der Wahl Ende 2013 sein werden. Das negative Image lässt sich in der kurzen Zeit nicht mehr korrigieren. Es fehlt allein an der dafür nötigen kämpferischen Energie und an Erfahrung. Es ist das sogenannte Maybe-Verhalten der Generation der Piraten, das ihnen die Entscheidung immer wieder von neuem erschwert. Wer derart schwach positioniert 6 Monate vor der Wahl bei 2 bis 3 Prozent liegt, der braucht nicht nur ein Wunder sondern auch eine neue Partei. […]

1 130 131 132 133 134 159