*** Aktuelle BTW21 Prognose (20.01.2019 07:45:58 CET): CDU/CSU 29.8, GRÜNE 19.3, SPD 14.6, AFD 13.3, LINKE 9.2, FDP 8.7 ... Klicken Sie auf den Text für weitere Details ... ***

Piraten suchen halt

22.11.2011

Nach einem Feuerwerk der Prognosen scheinen sich die Werte der Piraten zumindest kurzfristig zu stabilisieren (7.0%). Es ist aber aktuell wohl eher der Protest der jungen Wähler, die nach einem Ventil suchen. Denn: Nach wie vor verfügt die Partei der Piraten über kein Konzept und kein aussagekräftiges Programm. Aber vielleicht ist das genau das Konzept: Brauchen junge Leute heute ein Konzept und Wahlprogramme? […]

Klassenkampf gegen das Wahlvolk

22.11.2011

Die Linke bleibt weiterhin im langfristigen Abwärtstrend (5.4%) und hat klaren Kurs auf die 5% Linie genommen. Weiterhin sucht die Partei sich selber. Da will ein Gregor Gysi alleine ohne Frau Wagenknecht herrschen und bekommt die Zustimmung der eigenen roten Genossen. Was aber will die Partei allein mit einem Gysi im 21. Jahrhundert? Ähnlich muss man die Liaison zwischen Oskar Lafontaine und Wagenknecht betrachten: Der ehemalige Bürgermeister aus Saarbrücken vereint mit der ehemalige Kommunistin und nun Chefkritikerin gegen den Kapitalismus. […]

Die Randgruppe FDP

22.11.2011

Die FDP (3%) bewegt sich aus der tiefen Seitenlage heraus und verliert noch mehr an Boden. Der Chart deutet keine Erholung an, sondern macht „Hoffnung“ auf weniger. Das ist der Grund, warum die Konkurrenten im Kampf um die Wahlen die liberale Partei nicht mehr ernst nehmen. Was Rösler und Co auch versuchen, die Werte bröckeln und bröseln. Statt dass die Liberalen wieder einmal Fahrt aufnehmen können, versinken sie mehr und mehr im Boden der Bedeutungslosen. Dabei müssen sie auch noch zuschauen, wie vermeintliche Leichtgewichtler wie die Piraten ohne Hindernisse an sie vorbeiziehen. […]

Europa plündert Deutschland II

08.11.2011

Wenn es in Europa eine Wirtschaftslokomotive gibt, dann ist es die Bundesrepublik Deutschland. Die deutsche Wirtschaft vernachlässigt die eigene Binnenwirtschaft und kurbelt dafür die europäische Wirtschaft an. Denn die Qualität der deutschen Wirtschaft und deren Produkte bringt ausländische Investoren über Qualität und Volumen nach Europa. Etwas, was die übrigen Nachbarn nicht in der Lage sind, in dem Umfange zu vollbringen. Im Zentrum Europas steht man nicht nur, um angreifbar zu sein. Sondern auch weil man sich im Zentrum halten kann. Nun scheint es also den Nachbarn, dass es Zeit ist, die durch die alte Kriegsschuld erzeugte deutsche Schüchternheit soweit auszudehnen, dass man den deutschen Bürgern auch noch das Staatsgold wegpfändet. […]

Europa plündert Deutschland

08.11.2011

Europa fordert die deutschen Bürger heraus. Vor kurzem hat Deutschland eine Rechnung von einigen Billionen Euro für die Reparationen zum Ersten und Zweiten Weltkrieg, für die Altschulden des Deutschen Reichs und des Dritten Reichs und auch die Schulden der DDR getilgt und gelöscht. Deutschland kann das. All das war nötig, um als deutscher Staat weiterhin und dauerhaft unsere Gemeinschaft zu repräsentieren, die seit über 1000 Jahren und länger ihre Schulden pünktlich gezahlt hat. Zum Vergleich: Die Sowjetrussen zahlten nicht die Schulden der Zaren, die Russen zahlten nicht die horrenden Schulden der Sowjetrussen und dann konnten die Russen in den 90ern zwischenzeitlich die eigenen Schulden nicht mehr zahlen. Es gibt viele ähnliche Beispiele. Aber wenige positive Beispiele wie Deutschland. Sobald sich Systeme ändern, wollen die meisten Gesellschaften die eigenen Schulden leider nicht mehr zahlen. […]

Obama ohne Geld

07.11.2011

Es ist wieder soweit. Die USA sind pleite. Die Zahlungsunfähigkeit der USA wurde im August nur verschoben. Verschoben auf Ende November. Erneut beginnen die Buchhalter zu rechnen, wie lange genau das Geld für die Staatsausgaben reichen. Werden Renten rechtzeitig gezahlt? Können die Kredite bedient werden? Gerade die sozial Schwachen geniessen in den USA keinerlei Schutz. Der sozial Schwache gilt als darwinistischer Verlierer. Es ist damit zu rechnen, dass sich das Theater um die Lösung der Finanzengpässe der USA erneut über einen längeren Zeitraum ziehen wird. Die Republikaner stecken mitten im Wahlkampf um die Kandidatenwahl. Es wird entschieden werden, wer gegen Obama bei der nächsten Präsidentenwahl antreten wird. Da die aktuellen Kandidaten zurzeit alle ohne Ausnahme blass und unsicher wirken, ist dies die Chance für sie Profil gegen Obama zu zeigen. Ahnungslose üben sich in gefährlicher Rhetorik. […]

Die Bären sind los

03.11.2011

Die Experten des Investmentbereichs und der Analysten geraten immer mehr ins Abseits: Der börsianische Positivismus ist am Ende angekommen. Am Ende sind es jetzt nur noch die Scharlatane, die Ihnen einreden, in den Gegentrend zu […]

Britische Inseln in Seenot

03.11.2011

Großbritanniens Wirtschaft kommt nicht in Fahrt. Zwar wollen die Briten in der anhaltenden Schwäche allein ein EURO- und somit europäisches Problem sehen, doch die Krise ist deutlich hausgemacht. Das härteste Sparprogramm seit der ewig verbitterten Maggy Thatcher trifft die britische Insel wie ein Schlag. Dazu ist die Insel nicht in der EURO-Zone und druckt weiterhin kräftig eigenes Geld. Das bringt die Preise nach oben, die Inflation beträgt über 5%. Daraus resultiert der immer weiter sinkende Konsum. […]

US-Banken haften für Europa

03.11.2011

Den USA droht eine mögliche Pleitewelle, die weiteraus größer werden könnte, als jene in der letzten Finanzkrise. MF Global als Rohstoff-Investor ist der erste Fall, der eher überraschend in die Pleite ging. Es kam dabei ans Tageslicht, dass das Unternehmen MF Global die Konten seiner Kunden um 100 Milliarden plünderte, um das Überleben zu retten. Da nun MF Global nicht als schwarzes Schaf der Branche galt, kann man spekulieren, was eventuell andere Unternehmen in solchen Zwangsfällen bereit sind zu tun. Die Idee dahinter ist perfide: Entweder die Tat rettet das Unternehmen, die Rechnung geht also auf und die Gelder wandern stillschweigend zurück in den Safe. Oder aber man geht eh in den Konkurs. Dann interessiert es die Verantwortlichen eines solchen Unternehmens nur noch sekundär, was aus den ehemaligen Kundengeldern geworden ist. Ehre und Moral sind Begriffe, über denen man in der Branche lacht. […]

US-Konsum im Abgang bitter

03.11.2011

Obamas Konjunkturprogramm erweist sich offensichtlich schon jetzt als Rohrkrepierer. Der Konsumindex des Forschungsinstituts Conference Board sank im Oktober deutlich ab. Es ist der niedrigste Stand seit März 2009. Es wird berichtet, dass Volkswirte mit einem deutlich höheren Wert gerechnet haben. Leider wird nicht gesagt, warum sie damit gerechnet haben. Zumindest das Konjunkturprogramm von Obama machte in dieser Hinsicht keine Versprechungen. Der Arbeitsmarkt der USA kommt weiterhin nicht in Schwung. Auch die Hauspreise sinken nach wie vor. Damit dürfte der Grundstückswert höher liegen als der Wert des gesamten Hausverkaufs. Auch die europäische Schuldenkrise wird angegeben. Doch man darf den US-Amerikaner hier nicht überschätzen. […]

The new European Market

27.10.2011

Dieser übersättigte Mensch wirkt irgendwann genervt von den lauter werdenden erbärmlichen Todesschreien der verhungernden Menschen in der Welt. Der Zynismus gipfelt in den Glauben, die armen Menschen seinen ja schließlich selber schuld. Diese Menschen sollten den Mund halten oder besser: Weniger Nachrichten und mehr Entertainment. Am Tage wird gewettet am Abend wird gefeiert. Die Preise für Nahrungsmittel steigen ins unermessliche, weil Banker mit ihnen spielen und darauf wetten. Wer so viel Zynismus nicht mehr verträgt, der sei willkommen im Club of Politics. […]

Die neue alte Welt des Gordon Gekko

24.10.2011

Die Banken sind da nicht weniger sensibel. Dass Investmentbanken keinerlei Verantwortung empfinden, war deren erste Reaktion auf den Hebel des Rettungsschirms auf 1 Billionen Euro zu entnehmen. Wie das ohne Zusatzzahlungen funktionieren soll kann keiner so genau sagen. Fest steht bei diesem Hebel: Die Banken bekommen eine kostenlose Rückversicherung beim Kauf von Staatsanleihen. Der Steuerzahler wird es am Ende in der Staatsverschuldung und in höheren Steuern merken. Aber die Investmentbanken reagieren auf eine solche Nachricht mit einem kleinen Kaufrausch an der Börse. Man merkt, dass selbst erfahrene Investmentbanker das Gefühl für Wirtschaft verlassen haben. Man kauft Aktien in einem Markt, der in den Abschwung und dann in die Rezession fällt. […]

Finanzwirtschaft ausser Kontrolle

20.10.2011

Die Banken speziell die Investmentbanken sind auf dem besten Weg, die Weltwirtschaft in einen tiefen Abgrund zu reißen. Habgier und bornierte Selbstüberschätzung herrschen in diesen Finanzinstituten vor, statt sich mit der aktuellen Lage der Welt zu beschäftigen. Zum Beispiel wird Frankreich als gesunder Staat demnächst von den Ratingagenturen in den Boden abgewertet. Die Fakten interessieren die Banken nicht, sie haben die Zinsen für Frankreich schon jetzt erhöht. Deutschland blieb bisher davon verschont und wird noch mit niedrigen Zinsen hofiert. […]

Die neuen Konvergenzkriterien

14.10.2011

Die Ziele eines neuen Pakts können nicht starr sein, denn Politiker sind kaum in der Lage vorauszusehen, wann Wirtschaftskrisen beginnen. Es geht bei diesen Zielen in erster Linie darum, den Mitgliedern und der Gemeinschaft als Ganzes zu helfen.Faktoren, um mit Bestrafung zu drohen, haben einen gewaltigen Nachteil: Wer droht, der muss die Drohung auch wahrmachen. Sonst verpufft die Wirkung. Als zum Beispiel die Bundesrepublik Deutschland die Kriterien im Jahre 2007 nicht erfüllte, drohte die Gemeinschaft übermütig mit einem Disziplinarverfahren. Doch dieses Verfahren hatte zwei entscheidende Nachteile. […]

Vergleich Griechenland und Grossbritannien

14.10.2011

Wir fassen zusammen: Man nehme daher zu einem Punkt X aus der Vergangenheit für alle Staaten die nicht mehr fälschbaren Wirtschaftszahlen auf. Man vergleiche diese mit den aktuellen Werten und setze als Folge daraus für jedes einzelne Mitglied Zielwerte für das nächste Jahr und für die nächsten 10 Jahre fest. Das vernünftige Maß ist dabei entscheidend. Es geht um kurzfristige und langfristige Ziele. Und es geht um Variabilität und somit um das uralte darwinistische Recht der Evolution: Um Anpassung. Survival of the fittest. Das bedeutet, dass vor allem der Anpassungsfähige überleben werde. […]

Obama der schwarze Bush

14.10.2011

Es ist wie zu alten Bush-Zeiten, so dass man vermuten darf: Die USA inszeniert einen Verdachtsmoment, findet dafür leichtgläubige Verdächtige und schon hat man einen Anschlag verhindert. Zufällig ist wieder ein Mitglied der bösen Schurkenstaaten involviert: Der schiitische persische Staat Iran. Sofort ist für Obama klar: Der Iran plante einen Terrorakt mit Hilfe seine Eliteeinheiten in den USA gegen die Botschaft von Saudi Arabien. Doch einen Tag später sind es immerhin auch die US-Ermittler, denen manches dabei spanisch vorkommt. Statt eines Terrorakts geplant von höchster iranischer Staatsstelle findet man viele offene Fragen, wer denn überhaupt wirklich die bösen Verdächtigen sein sollen. Was eine ernste Situation sein sollte wird zu einer makabren aber durchaus witzigen Posse, bei der man seinen schwarzen Humor unter Beweis stellen darf. […]

Flexibilität der Konvergenzkritierien

12.10.2011

Diese Kriterien wurden zum Beispiel der deutschen Bevölkerung von der Deutschen Bundesbank und der Politik als Werkzeug verkauft, um den Euro angeblich hart zu halten. Wie man ja eh der deutschen Bevölkerung eingeredet hatte, dass die D-Mark viel besser sei, weil sie so hart und damit stabil sei. Dass die Härte der D-Mark Deutschlands Exporte gefährdete haben die ehemaligen Herren der Deutschen Bundesbank und der Politik dem Volk niemals gesagt. Volkswirtschaft war offensichtlich nicht die Basis der vielen Entscheidungen. […]

Der neue EURO-Pakt

10.10.2011

Die Welt beginnt den Protest der Bürger zu spüren. Gleichzeitig debattiert man über Pleiten von Staaten und Insolvenzen von Banken. Sicher: Der Beginn und Hauptgrund der Krise ist in den USA zu finden. Mit windigen Immobilienkrediten und einer Inflation von später nicht mehr bedienbaren CDS (Credit Default Swap) wurde der gefährliche Grundstein der weltweiten Finanzkrise gelegt. Das ist der US-Anteil der Krise. Doch das europäische Problem dieser Krise ist mehr im unsinnigen europäischen Stabilitätspakt zu suchen. Er sorgte weit vor der Krise für unsinnige Entscheidungen von europäischen Regierungen (Manipulation der Zahlen) und für Verführungen einzelner Staaten (Aufnahme versteckter Kredite bei US-Banken). Während sich nun die Welt international in der aktuellen Krise streitet, will der Club of Politics schon jetzt Vorschläge für die Zukunft der Euro-Zone unterbreiten. Denn es ist wichtig, jetzt die Zukunft des Euros zu planen. […]

Aktuelle Politprognose im Club of Politics

07.10.2011

Die Umfragen der letzten Wochen nach der Berlinwahl sorgen für kuriose Ergebnisse: Die SPD (26,1% -0,1) droht an der Widerstandslinie zu zerbrechen. Die Grünen (22,1% -1,4) verlieren deutlich an Stimmen. Die Union (31,1% -0,8) lässt ebenfalls deutlich nach und verliert an Dynamik. Die FDP (3,3% -0,2) verliert nochmals und ist aktuell nur noch eine Randerscheinung. Die Linke (6,0% -0,1) bestätigt ihren negativen Trend. Einzig die Piraten (6,6% +2,9) frohlocken und erschrecken die etablierten Parteien mit einem Pferdsprung in den prognostizieren Bundestag. […]

Die Akte Gerhard Schröder I

05.10.2011

September 2005: Schröders Wahlniederlage steht fest, sein legendärer und peinlicher Auftritt im TV geht über den Sender. Nur unter seiner Führung käme eine Regierung zustande. Merkel werde keine Koalition mit seiner Partei zustande kriegen. Außerdem stelle Merkel Machtansprüche auf Grund von Formalien. Die von Schröder so despektierlich genannte Formalie war übrigens identisch mit der Wahlentscheidung des deutschen Volkes. Es war die demokratische und frei getroffene Meinung des deutschen Volkes. Das sind Neben … […]

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