*** Aktuelle BTW21 Prognose (20.01.2019 07:45:58 CET): CDU/CSU 29.8, GRÜNE 19.3, SPD 14.6, AFD 13.3, LINKE 9.2, FDP 8.7 ... Klicken Sie auf den Text für weitere Details ... ***

Nichts Neues bei den Liberalen

10.01.2013

Die Streitereien innerhalb der FDP gehen weiter, Rösler bleibt nach wie vor der Chef. In Niedersachen führt die CDU eine interne FDP-Leihwähler Kampagne durch, um den Koalitionspartner zu retten. Damit wird man auch Rösler retten. Das mag ungewollt sein, aber das Bundesland ist der CDU dort näher als Berlin. Viel Hoffnung macht der Chart nicht. Die Delta-Linien (Grün und Grau) zeichnen sich zwar positiv, aber darin liegt nicht die Deutungshoheit. Sie zeichnen nur die Steigerungen und Absenkungen der Werte auf, unabhängig von der Wertdifferenz. […]

Weiterhin im Abflug

10.01.2013

Demnächst werden Sie wohl in der Rubrik Sonstige verschwinden. Offenbar nichts kann den Trend ändern und die Partei will offenbar den Trend nicht ändern. Wieder einmal fehlen die Themen und keine Neuigkeit ist über die Piraten zu berichten. Sie versinken in den Untergrund. Schauen Sie genau hin, es könnte bald nur noch ein Stück vergangene deutsche Parteiengeschichte sein.
[…]

Aktuelle Konjunktuhr-Ampel

02.01.2013

Die Konjunktur-Ampel der Monatseinschätzung zeigt an, wie die Menschen (Finanzen, Unternehmen und Konsumenten) die aktuelle Lage einschätzen und in welchem Verhältnis ihre Meinung zu ihrer Zukunftseinschätzung steht. Für jede dieser Bereiche gibt es eine eigene Ampel. Sind aktuelle Lage und die Erwartung positiv, dann spricht man von Boom. Die Konjunktur-Ampel zeigt klar auf Grün. Wie im Straßenverkehr bedeutet dies freie Bahn für Umsatz, gewinne und Expansionen. Sinkt die Zukunftserwartung, dann rutscht die Lage in den Abschwung. Die Konjunktur-Ampel schaltet dabei auf Gelb um. Nun gilt es von Seiten des Staates, der Banken und der Wirtschaft mit entsprechenden Maßnahmen gegenzusteuern. Eine Rezession lässt sich in der Regel nicht aufhalten, aber man kann die Auswirkungen mildern. […]

Aktuelle Politprognose

02.01.2013

An dieser Stelle finden Sie ab sofort immer die aktuellsten Werte zur Politprognose – also den fiktiven Bundestagswahlen vom letzten Sonntag. Speichern Sie diese Seite unter Ihren Favoriten ab und Sie finden den aktuellen Stand in Club schnell und kompakt. Die Werte werden wie immer von politprognose.de ermittelt. Quell der Datensammlung sind dabei neben den traditionellen Prognosen der Meinungsforschungsinstitute die Korrekturen dieser Werte und die Bewegungen der suchenden Menschen im Internet. […]

2013 – make love, not business

30.12.2012

Das Jahr 2013 steht vor der Tür und bringt neue Überraschungen und neue Spannung ins Land. Das Jahr wird im Lichte des Bundestagswahlkampf Ende 2013 stehen. Gegenüber von Peer Steinbrück (SPD) als jammernder Kandidat (Merkel ist eine Frau, die zu wenig verdient) steht eine gemütliche und beliebte Amtsinhaberin Merkel (CDU und CSU). Dazu wird gleich zu Beginn im Bundesland Niedersachen gewählt und die FDP um Chef Rösler könnte in neue große Probleme geraten. Später wird auch noch in Bayern gewählt, doch da scheint schon jetzt klar: SPD und Münchens Bürgermeister Ude werden Seehofer nicht verdrängen. Im Gegenteil. Anfang 2012 sieht es so aus, als wenn Seehofer ab Ende 2013 mit alleiniger Mehrheit regieren könnte. […]

Steinbrück ist kein Schröder

30.12.2012

Peer Steinbrück forderte von seiner Partei mehr Beinfreiheit im Wahlkampf. Leider nutzt er sie für seine persönlich Defizite des politischen Feingefühls. Aus seinen aktuellen Aussagen spricht nicht seine gewohnte Art des harten und norddeutschen Humors. Es spricht die Arroganz einer einzelnen Person, die über den Dingen stehen will. Das ist nicht das Bild, das Peer Steinbrück zu Beginn seiner Kandidatur preisgab. Das ist der Ausbruch eines Steinbrücks, der sich offenbar in einem hoffnungslosen Wahlkampf wähnt. Damit aber verspielt Peer Steinbrück schon Ende 2012 nahezu alle Chancen, um Ende 2013 den Bundestag zu erobern. Seine Handeln und seine Reden zeugen von einem Fehlen eines Wahlmanagers. Steinbrück scheint allein den Kurs zu bestimmen. Kein Berater steht an seiner Seite. Oder ist Steinbrück gar beratungs-resistent? Steinbrück hält sich für humorvoll, intelligent, schlagfertig und erfolgreich. Das Bild, das er von sich offensichtlich hat, unterscheidet sich von jenem, was vom Volke wahrgenommen wird: Er wirkt wie ein humorloser, tumber und erfolgloser Kandidat, der sich schon jetzt verloren gibt. […]

Steinbrück will mehr Lohn

30.12.2012

Steinbrück hat ein Problem mit dem Gehalt als möglicher zukünftiger Kanzler. Ein (von der Politik bestimmter) Sparkassendirektor verdiene mehr. Doch dabei sind die Aufgaben eines Kanzlers und Anforderungen an einen Kanzler gering: Frau Merkel fragt zuerst Banken und Unternehmen, was sie tun soll. Denn Banken und Unternehmen haben diverse Lobbyisten in der Regierung installiert. Das Volk selber hingegen hat keinerlei Lobby, es wird daher auch nur alle 4 Jahre um die Meinung (eingeschränkt auf Erst- und Zweit-Stimmen) gefragt. Immerhin bestimmt mehr oder weniger das Volk, wer Kanzler wird: Das Volk wählt die Parteien und darüber den Spitzenkandidaten einer Partei. Spitzenkandidat einer Partei kann jeder werden. […]

Merkel ist eine (unterbezahlte) Frau

30.12.2012

Peer Steinbrück nutzt seine Beinfreiheit und zeigt seine ganze Ungeschicklichkeit für einen Kandidatenwahlkampf. Er gibt öffentlich preis: Merkel habe einen Frauenbonus. Dass Merkel eine Frau ist, war bisher kein Geheimnis. Es sollen schon andere europäische Politiker festgestellt haben, dass Angela Merkel weiblichen Geschlechts ist. Daran sind zum Beispiel auch schon der ehemalige französische Präsident Sarkozy, der aktuelle und nicht minder kleine französische Präsident Hollande und ex-Vizekanzler Frank W. Steinmeier zerbrochen. Selbst ex-FDP-Chef Westerwelle erlag im wahrsten Sinne des Wortes ihrem Charme. Dass Frauen in der öffentlichen Welt einen Bonus genießen ist ebenfalls nicht neu. Darüber sollte gerade ein Peer Steinbrück nicht jammern. Wenn er dies tut, dann hätte er sich die Kandidatur vorher überlegen sollen, denn: Merkel ist schon seit vielen Jahren eine Frau. […]

Bayern wählt aus

30.12.2012

In Bayern braucht man eigentlich nicht mehr wählen. Die CSU liegt Ende des Jahres in den Prognosen mit 46 Prozent klar vorn. SPD (22,6%), Grüne (10,6%) und Freie Wähler (8,8%) kämen als Opposition auf insgesamt 42%. Der Rest hielte sich außerhalb des Landtags auf. damit würde die CSU wieder zur alleinigen Regierung im Freistaat Bayern zurückkehren können. Dieses Ergebnis dürfte die CSU gerne als Erfolg feiern, auch wenn sie dafür die FDP an die Wand nageln musste beziehungsweise unter die 5 Prozent drücken durfte. An die Piraten muss man sich aktuell nicht erinnern. Wie die FDP scheint ihre Hochzeit aktuell vergangen zu sein. […]

Der Vorsprung schmilzt

30.12.2012

Die Option Rot-Grün für Ende 2013 schmilzt langsam dahin. Die Linke bohrt sich tief in das Herz dieser möglichen Koalition und die Union aus CDU und CSU erobert Stück für Stück weitere Sitze aus der Steinbrückschen Wunschkoalition. Der größte Block ist schwarz. Die Chancen für Rot-Grün schwinden damit und der Ausgang wird wieder ungewiss. Eine Große Koalition oder Schwarz-Grün werden realistischer. Merkel ist also in guter Position und erwartet den nächsten Koalitionspartner, den es zu erlegen gilt. Denn ungeachtet aller vorherigen Aussagen entscheidet am Ende die Realpolitik, die Ende 2013 vorherrscht. […]

Merkel einsam aber beliebt

30.12.2012

Merkel und die Union sind weiter auf einem deutlichen Kurs nach vorn. Der Grund ist schwer zu durchschauen, aber das Produkt Merkel funktioniert nach wie vor. Die Union regiert nicht sondern bastelt wahllos in den Systemen herum. Mal gibt es Geld für die heimische Kinderbetreuung, mal gibt es Geld für einen Kitaplatz. Dann gibt es unhaltbare Versprechen für Kitaplätze für alle dann wieder Stromerhöhungen für alle weil die Industrie eine bessere Lobby hat. Einzig die alte Hartz-IV Reform von Rot und Grün rettet die Bilanz von Schwarz-Gelb. Die Regierung Merkel hat eine der schlechtesten Bilanzen in der deutschen Geschichte vorzuweisen. Wohl nur Adolf Hitler verbrannte wahllos mehr Geld und war der Industrie höriger. Aber er hatte auch einen Krieg zu führen. […]

Der Fluch des Kandidaten

30.12.2012

Die SPD rutscht mit 29,9 Prozent unter die 30 Prozent Marke. Das ist eigentlich keine Neuigkeit, denn es war ein mögliches Ziel des kurzfristigen Negativtrends. Doch die Geschwindigkeit des Rutsches beeindruckt. Die Bewegung zeigt, dass die Wirkung durch den Kandidaten Steinbrück und dessen Kandidatenkür verpufft sind. Die SPD droht damit an der 30er Marke hängen zu bleiben beziehungsweise daran zu scheitern. Das liegt zu einem nicht unerheblichen Teil am Kandidaten Steinbrück. Seine Beinfreiheit macht ihn zum Opfer seiner eigenen Gedanken. Zuletzt bezeichnete er das Gehalt des Kanzlers als deutlich zu niedrig. Was er als Antwort vom sozialdemokratischen Volke erwartet blieb bisher unbekannt. Neue Wähler gewinnen wird er damit nicht. […]

Auf dem 9 Monatshoch

30.12.2012

Die Grünen können ihre Werte erneut steigern. Damit ist der Abstieg vom Anfang 2012 abgefedert und die Partei ist wieder deutlich auf Kurs nach oben. Man fragt, woran es liegen kann und die Antwort heißt SPD und CDU. Die CDU treibt ihre jungen Wähler mit der Merkelschen Konstante aus der Mittelschicht in die Arme der Grünen. Ähnliches gilt für die SPD. Die Grünen werden zu einer Partei zwischen den beiden großen Parteien. Der Vorteil der Grünen ist: Sie müssen sich nicht um Unterscheidung zwischen Links und bürgerlich bemühen. Auch ist der Unterschied zwischen links und bürgerlich geschmolzen. So mancher Bürgerliche landete in der Arbeitslosigkeit und muss sich mit linken Ideen anfreunden. Bürgerlich heißt nicht mehr rechts sondern bedeutet heute Überleben statt Konstanz. Dank Merkel und der Regierung aus Union und FDP. […]

Die Rache des kleinen Mannes

30.12.2012

Mit 5,5 Prozent verteidigen die Linken weiterhin ihren Prognosewert und eine Wende scheint daher weiterhin möglich. Es ist psychologisch wichtig, mit Werte über der 5 Prozent Marke in das Wahljahr 2013 einzusteigen. Gerade für die SPD ist es wichtig, die Partei links der SPD wahrzunehmen. Gerade weil SPD-Kandidat Steinbrück kein linker Kandidat ist. Denn es könnten sich linke SPD-Wähler dazu berufen fühlen, die Linke zu betrachten, um die SPD zu linken Themen zu zwingen. Das allein ist der Treibstoff, mit dem sich die Linke Ende 2013 in den Bundestag schunkeln könnte. Je mehr sich SPD-Kandidat Steinbrück mit seiner Beinfreiheit in der Öffentlichkeit äußert, desto mehr sind SSPD-Abweichler in Richtung Linke möglich. Die SPD erkennt dies noch nicht, die Linke sollte es schon jetzt erkennen und bereit sein. […]

FDP zwischen Hoffen und Bangen

30.12.2012

Große Veränderungen bleiben für die FDP auch in der letzten Politprognose aus. 3,7 Prozent heißt das Jahresendergebnis. Das sind wenige Punkte mehr als Ende 2011, aber man bleibt nach wie vor weit von der 5 Prozent Marke entfernt. Der Anfang von 2013 verspricht gleich einen Fehlstart: Die Niedersachen-Wahl steht vor der Tür und die Wahlbörsen und Prognosen deuten auf Werte unter 5 Prozent. Pech für den CDU-Ministerpräsidenten und ein großes Unglück für FDP-Chez Rösler: Fliegt sein Landesverband aus den Landtag, dann wird der Verlust der FDP für ihn persönlich. Ob er dies bis zur Bundestagswahl Ende 2013 überleben wird, ist fraglich. In der Chartanalyse deutet vieles darauf hin, dass sich die FDP gefangen hat. Gefangen in der Bedeutungslosigkeit. Es gibt inzwischen Umfrageinstitute, die bei Sachfragen mögliche FDP-Wähler statistisch nicht mehr nachweisen können. Das Bild der FDP in der Gesellschaft wird schwächer und verblasst. Hält 2013 der Anstieg der Farblosigkeit an, dann wird die FDP in die Gruppe der Sonstigen aufgehen. […]

Piraten im Winterschlaf

30.12.2012

Der Schlaf der Piraten geht weiter, der Wert sinkt weiter. Manche Selbstdarsteller verlassen die Partei oder bieten sich nicht für höhere Posten an, manche Selbstdarsteller sollten sich am besten nicht anbieten aber drängen nach vorn. Inzwischen ist auch die IT- und Hacker-Szene auf Abstand gegangen, die Piraten vertreten nur noch ihre Selbstdarsteller aber nicht mehr die Ur-Basis, aus der sie hervorgegangen ist. Für 2013 wünscht die Redaktion den Piraten, dass sie lernen, wie man Themen Parteibezogen vermitteln kann. Und wie man ein einfaches Netzwerk auf einem Parteitag installiert. Die Redaktion empfiehlt den Piraten für 2013 vermindertes Online-Gaming, weniger Autobiographien und dafür mehr Aufenthalt in der Kohlenstoff-Welt. Weniger Drogen dafür mehr Sachverstand. Weniger Selbstdarsteller und dafür mehr Schwarm-Entscheidung. Eine Revolution und Umsturz der aktuellen Köpfe könnte helfen. […]

Das Kartell aus Benzin

20.12.2012

Solche Art der Steuerung und der Tests sind also nichts Neues. Jede Benzinpreiserhöhung ist ein Test, ob der Verbraucher es hinnimmt. Nach einigen Erhöhungen erscheinen wieder Diskussionen. Dann kommt Ruhe auf. Einige wenige Cent werden vom Preis zurückgenommen und nach einiger Zeit wird der Preis wieder kräftig angehoben. Die Spirale beginnt erneut. Jede Erhöhung ist ein Test der Belastbarkeit der Masse. Jeder Streit und jede Diskussion dient nur dem Öffnen der Ventile und letztlich der Beruhigung. Und eines sei der Masse auf jeden Fall gewiss: Die von FDP-Chef Rösler initiierte Meldestelle für Benzinpreise wird keinerlei Einfluss auf das System nehmen. Denn die Lobby sitzt mit unter seinem Tisch und hilft bei der Manipulation. Die Meldestelle ist also nicht weiteres als eine weitere Manipulation zur Beruhigung. […]

Konstantinische Schenkungen

20.12.2012

Ein Wunder: Kurz nach der ersten passenden Umfrage erschien die nächste konstantinische Schenkung des Volkes. Das deutsche Volk wurde ausersehen! Lasset die Fanfaren erklingen! Denn kurze Zeit später erschien eine neue Umfrage, in der das […]

Umfragen beeinflussen

20.12.2012

Wir wissen also, die Masse an Menschen ist vergleichbar mit einer Masse von einfachen Ziegen oder naiven Kühen. Am Ende folgt das Tier der Herde. So leiten sich auch politische Prognosen her. Man bestimmt nicht die politische Meinung jedes Einzelnen. Man misst die Meinung der Masse, Untergruppen und deren Gesamtbewegung. Die Steuerung ist sehr einfach. Hier ein Fallbeispiel: Die FDP wurde zum Beispiel 2009 vor allem gewählt, weil sie dem breiten Volk Steuersenkungen versprach. Das Volk wollte also mehr Netto vom Brutto. Es wollte einfach mehr Geld. Es ist jedoch bezeichnend, wie die Politik nach der Wahl die Meinung manipulierte. Zunächst wurde die FDP als kleine Partei von den beiden großen Fraktionen für einige Dinge politisch ins Abseits gestellt. In manchen Punkt wohl zu Recht. Die Hotelier-Zugabe war eine typische und peinliche unliberale Lobbyisten-Aktion. […]

Der Schwarm ist dumm

20.12.2012

In Verschwörungstheorien geht es häufig darum, dass eine Zahl von wenigen Mächtigen die Massen manipuliert und steuert. Darin liegt unser Wohl, wir sind nur die Sklaven der Herrschaft. Viele Gegner solcher Theorien behaupten, dass eine solche Beeinflussung gar nicht möglich sei, da man ja nicht jeden einzelnen manipulieren könne. Und die Masse selber sei zu groß für Manipulationen. Die Zeit wäre zu kurz dafür und man würde es ja bemerken. Gefälschte Wahlen etwa würden sofort entdeckt werden. Bestechung wäre zu schnöde. Da sich der Club of Politics demnächst vermehrt mit politischen Verschwörungen auseinandersetzen will, wollen wir diese Frage als erstes klären. Ist eine Manipulation und Steuerung der Massen wirklich unmöglich? Sind wir wirklich frei in allen Entscheidungen? […]

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