*** Aktuelle BTW21 Prognose (16.01.2018 07:45:39 CET): CDU/CSU 31.9, SPD 20.1, AFD 13.7, GRÜNE 10.8, LINKE 9.4, FDP 8.9 ... Klicken Sie auf den Text für weitere Details ... ***

Das grüne Licht verstrahlt

13.04.2012

Der Widerstand bei 15 Prozent hat nicht gereicht, die Grünen bleiben im freien Fall. Zum einen bewegen sie viele Grüne weiterhin zurück ins Schwarze und Rote Lager und zum anderen strömen einige junge Wähler in das Piratenlager. Grün ist bald uncool. Grün ist bald Out. Ohne Atomkraft wirken die Grünen für junge Wähler nur noch wie eine Jahresfeier der Kinder der 68er. Grün fehlen die Werte und die Köpfe. Den Grünen es fehlt eine neue Message. Die Grünen Köpfe transportieren nur interne Diskussionen und Teilnahmslosigkeit. Die Tage von Cem Özdemir und Claudia Roth scheinen gezählt zu sein. Beide sind Bundesvorsitzende der Partei, beide wirken mit diesem Sturzflug überfordert. Die Hoffnung, 2013 über die Macht der SPD wieder an die Regierung zu kommen, bekommen schon jetzt Schönheitsfehler: Aktuell ginge dies nicht über eine Koalition mit den Piraten oder mit der Linke. Was für die jungen Grünen einstmals kein Problem wäre, das ist für die Partei heute ein großes Problem. Flexibilität und fehlende Optionen. […]

Piratenpartei auf neuer Eroberungsfahrt

13.04.2012

Kaum denkt man, die Piraten haben sich bei Werten zwischen 6 und 8 Prozent eingependelt, da brechen Sie Richtung 10er Marke aus. Wie das Phänomen zu erklären ist? Vor allem jungen Nichtwähler fühlen sich von der Partei angezogen. Daher prallt auch die neue Kritikwelle der alten und etablierten Parteien ab. Dass jene die Piraten nicht verstehen lässt sich erklären: Diese junge Wählerschaft blieb den alten Parteien bisher verborgen. Zu viel Mühe hätte es gekostete, daraus Stammwähler zu machen. So bleiben diese jungen Wählergruppen eine unbekannte und schwer zu lenkende Wählerschaft. Dass dabei die Piraten mitunter chaotisch wirken und kaum Köpfe haben, das ist nicht von Interesse. Es gibt Parteien wie die FDP, die zwar viele Köpfe, aber kaum noch Wähler haben. Die heutigen jungen Liberalen sind eindeutig Piraten. Liberal im Sinne von freiheitsliebend. […]

Links wird wieder gestritten

13.04.2012

Die Linke kommt aktuell auf 4.9 Prozent und bleibt weiterhin außerhalb des nächsten deutschen Bundestages. Die Lötzsch – eines der letzten echten SEDler in der Partei – hat dies schon jetzt erkannt und geht. Ihr Kollege Ernst ziert sich noch, obwohl auch sein Ende nahe ist. Bald gibt es neue Köpfe an der Führung, doch darüber soll nicht gesprochen werden. Da das Parteienvolk auf eine schwache Führung nicht hört, diskutiert es munter weiter. Dietmar Bartsch, Rosa Luxemburg, Sahra Wagenknecht und ihr Freund Oskar Lafontaine werden genannt. Das dürfte aber keine Kehrtwende bringen, denn: Die Linke hat kaum noch Argumente, warum man sie wählen sollte. Sie mag soziales unterstützen, wird aber von der großen SPD klar ausgegrenzt. Zumindest hier sieht es so aus, dass eine Taktik der SPD erfolgreich sein könnte. […]

Ein Hauch von Lindner

13.04.2012

Die FDP wagt es, dreist über die 2 Prozent Marke zu schauen. Trotz der vielen kontinuierlichen Versuche der Selbstversenkung erhält die FDP bundesweit einen kleinen Auftrieb. Angesicht von Fehlerquoten bei Umfragen sollte man sich aber angesichts 0.3 Prozent Zugewinn keine falschen Hoffnungen machen. Die Chartanalyse deutet weiter negatives an. Politisch gibt es nicht viel zu vermelden. Rösler hetzt gegen Westerwelle, Kubicki hetzt gegen Rösler, Lindner führt einen Wahlkampf mit einer Ablösung von Rösler. Wie lange Rösler noch im Amt bleiben darf ist unbekannt. Man wartet in der FDP noch darauf, den richtigen Punkt zu finden. Bis er für genügend Wahlverluste verantwortlich gemacht werden kann. Dann ist er dran. Solange darf er noch spielen. […]

Die Piraten stören Rot-Grün

03.04.2012

Die aktuellen Werte der Sonntagsfrage in der Politprognose sorgen für ein nahes Ende der möglichen Regierung in 2013 aus Rot-Grün. Mit den zu erwartenden Überhangmandaten der Union wird Rot-Grün wohl keine Mehrheit mehr im virtuellen Bundestag haben. Dafür taucht am Horizont das Schiff der Piraten auf. Denn mit den Stimmen der Piraten könnte Rot-Grün zur Piraten-Ampel (Rot-Grün-Orange) werden. Sonst blieben nur noch eine große Koalition und Schwarz-Grün. […]

Das Ghetto wird bereitet

02.04.2012

Zwei Gruppen unserer Gesellschaft drohen an der Küste eben jener Gesellschaft zu zerschellen. Da sie die schwächsten Glieder der Gesellschaft bilden, haben sie keine Lobby und werden so in der politischen Diskussion zerquetscht wie lästige Fliegen. Hetzen und darüber schimpfen ist wieder in Mode. Das kann in der Zukunft weitreichende Folgen haben. Die deutsche Gesellschaft gerät zunehmend in die Gefahr in den nächsten 10 bis 20 Jahren in eine Ghetto-Entwicklung hineinzulaufen, die zu einem gefährlichen Pulverfass und zu einer Zerreißprobe der Gesellschaft führen wird. […]

Die Zukunft der Türkei

02.04.2012

Die Türkei ist ein Land, das schon seit langer Zeit in die EU aufgenommen werden wollte. Doch viele Europäer der EU haben dies bisher erfolgreich verhindern können. Auch deutsche Politiker waren sehr früh mit dabei, wenn es ging, den Einstieg der Türkei in die EU zu verhindern. Zu inkompatibel waren die politischen Systeme bisher, zu unterschiedlich die wirtschaftlichen Voraussetzungen. Wirtschaftlich hat die Türkei in den letzten Jahren deutlich aufgeholt und steht insgesamt sogar besser da als so mancher EU-Staat an der Mittelmeerküste. Sogar Griechenland liegt inzwischen wirtschaftlich deutlich hinter der Türkei. So mancher Polemiker nahm das sogar zum Anlass, einen Vorschlag offen auszusprechen: Lasst die Türkei in die EU eintreten und ermöglicht Griechenland den Weg aus die EU. […]

Anonymus: Operation Global Blackout disappeared

01.04.2012

Der 31. März 2012 ist vorbei und das Internet funktioniert nach wie vor. Ist es ein Wunder oder einfach nur ein technisches Versagen? Kurz: Operation Global Blackout fand nicht statt oder man hat versagt. Oder viel besser: Die Vernunft hat gewonnen. In jedem Fall ist es so besser, denn das FBI wartete so vergeblich auf die Erkenntnisse. Niemand griff an. Mag es auch daran gelegen haben, dass der 31. März ein Samstag war. Eventuell waren wir allen zu sehr mit dem Einkaufen beschäftigt? Wir waren alle shoppen und ausnahmsweise nicht im Netz? Eine zwar absurde aber durchaus reale Vorstellung. […]

Die Bayrische Sonntagsfrage

31.03.2012

Die CSU regiert in Bayern mit der FDP. Die CSU muss, weil sie keine eigene Mehrheit mehr fand. Doch man arbeitet bei den Christsozialen kräftig an der Schädigung des Koalitionspartners. Man lässt keine Gelegenheit aus, die FDP bloßzustellen. Eine Zweckehe, in der die FDP masochistische Züge trägt. Darüber lachen die anderen. Zum Beispiel die SPD mit Münchens Bürgermeister Christian Ude an der Spitze. Mit Christian Ude soll der Regierungswechsel 2013 gelingen. Einen anderen hat die SPD nicht. […]

Die Schlecker-Falle und die Vorverurteilung

31.03.2012

Der Fall Schlecker: Eigentlich hatten sich die Bundesländern entschieden, dass man ohne Sachsen und Niedersachen eine Bürgschaft für die Auffanggesellschaft geben könnte. Damit keiner mehr als vereinbart bürgen muss, hatte sich Baden-Württemberg bereiterklärt die Ausfälle der Sachsen und Niedersachen selber zu tragen. Man hatte sich somit in den Parametern geeinigt, die allgemein vereinbart waren. Es war also kein Problem, zuzustimmen. Und selbst wenn dem nicht so wäre: Dann hätte man merken können, dass die CSU der FDP die Falle bereitet hatte. Worum es geht? Der bayrische Wirtschaftsminister Martin Zeil lehnte den Antrag für Bayern ab und so kommt es nicht zu einer Auffanggesellschaft für die in jedem Falle 11.000 gekündigten Menschen.
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Eine Gesellschaft in Schieflage I

29.03.2012

Nichts wird aktuell so hitzig diskutiert wie unsere eigene Gesellschaft. Die Integrationspolitik wird kritisiert. Zu lasch geht man da wieder mit den Ausländern um. Hartz IV Empfänger versaufen das Geld und sollen demnächst den Zivildienst bei den vollkommen fehlorganisierten Pflegebereichen ersetzen. Eine geniale Stammtisch-Idee. Immerhin: Sie sollen pflegen und keine Autobahnen bauen. Dazu kommt die quasi-Sarrazinsche und beinahe Hitlersche Theorie zurück, man erkennte das Böse an den Genen. Angesichts solcher Theorien entsteht unwillkürlich wieder das Bild von blond und blauäugig. […]

Was macht eigentlich die OECD

29.03.2012

Wer oder was ist eigentlich die OECD? Diese Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Woher kommt diese Organisation und was entwickelt sie? Stammt sie nicht irgendwo aus den 60ern? Aus der Zeit des Kalten Kriegs? Und wer ist Herr Angel Gurria? Woher kommt dieser Generalsekretär, der Europa derart kritisiert? Nun die OECD ist inzwischen eher eine nahezu verbeamtete Organisation, die sich durch die Steuerzahler der Mitgliedsländer finanziert. […]

Tequila mit der OECD

29.03.2012

Der Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Angel Gurria nahm kein Blatt vor dem Mund. Er kritisierte die europäischen Staaten ob des angeblich zu kleinen Rettungsschirms und verlangt noch mehr Geld. Es sei zur Abschreckung von Spekulanten gedacht. Das ist entweder frech oder unglaubliche Ironie. Immerhin, der gesamte Schutzbetrag wächst durch den zeitweisen Parallelbetrieb der Schirme ESFS (European System of Financial Supervision) und ESM (Europäische Stabilitäts-Mechanismus) auf circa 750 Milliarden Euro an. Das sei ihm nicht genug. Es müssen mindestens 1 Billionen Euro sein.
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Europa knickt vor den Banken ein

27.03.2012

Finanzminister Schäuble knickt ein. Mit ihm auch der Luxemburger Juncker. Die Börsensteuer wird wohl nicht kommen. In der EU scheitert sie an dem Unverstand der Verweigerer. Damit bleibt Großbritannien das einzige Land mit dieser Steuerart. Das ist korrekt: Die Briten haben diese Steuer schon seit vielen Jahren. Warum ist man dann dagegen? Weil GB generell alles torpediert, was Europa von Nutzen wäre. Der Wunsch wird nun lauter, die Briten würden ihre Drohungen endlich in die Tat umsetzen, und die EU und damit Europa verlassen. […]

Neue Alternative für Berlin: Die Piraten Ampel

26.03.2012

Die Mehrheit für eine Rot-Grüne Regierung besteht laut der Sonntagsfrage der Politprognose noch. Aber 51.2 Prozent sind angesichts von möglichen Überhangmandaten der Union zu wenig für eine Mehrheit. Die dank schwächelnder Werte der Grünen seit August 2011 schwindenden Werte sind am Endpunkt einer vertretbaren Mehrheit angekommen. So muss man sich nach einer neuen Möglichkeit umsehen. Eine große Koalition verbietet sich für die SPD. In einer großen Koalition wäre die SPD Juniorpartner in Merkels Fortsetzung. Damit würde die SPD von den Wähler erneut mit voller Verachtung gestraft werden. Die Linke ist aktuell im prognostizierten Bundestag nicht vertreten und wäre auch kein akzeptabler Koalitionspartner. Man will sie schließlich von der ex-SED ausgrenzen. […]

Angela Merkel auf Partnersuche

26.03.2012

Viel Freude wird Angela Merkel am Erfolg der Saar-CDU nicht haben. Denn diese Wahl zeigte erneut: Der Regierungspartner FDP ist so kaum noch zu retten. Daher glaubt auch Merkel nicht mehr an ein Wunder, das sich in den nächsten 17 Monaten für die Liberalen ereignen sollte. Merkel brachte die CDU auf Erfolgskurs zurück. In der Sonntagsfrage der Politprognose rangiert die Union bei knapp über 35 Prozent weiterhin im neuen Aufwärtstrend. […]

An der Saar zu hoch gepokert

26.03.2012

Für die Landtagswahl im Saarland hatte man sich deutlich mehr erhofft. Zwar konnten die Sozialdemokraten deutlich zulegen, aber das von vielen Instituten prognostizierte knappe Kopf-an-Kopf Rennen blieb aus: Die SPD wird der Junior in einer großen Koalition mit der CDU. Trotz der Zugewinne muss man das als Niederlage werten. Doch die Schuldigen sucht man in der falschen Ecke. Nicht die Linken sind schuld, jene haben selber ordentlich abgeben müssen. Auch die Piraten sind nicht schuld. Sie haben in allen Lagern Wähler gewonnen. […]

Verlierer ohne Gegenwehr

26.03.2012

Das Grüne Pflänzlein wurde im Saarland klar zu Recht gestutzt. Knapp 5 Prozent sicherten knapp den Einzug in den Landtag. Es reicht, um zu überleben. Die Botschaft aber war klar: Eine Koalition nach dem Modell Jamaika und vor allem mit der Union will das grüne Wählerpublikum nicht. Das ist wohl auch als Zeichen für den Bund zu verstehen. Grün hat im Bund nur noch eine Chance als Juniorpartner über Rot-Grün. […]

Die neue Option für 2013

26.03.2012

Die Wahl im Saarland gab ein klares Zeichen: Die Piraten sind kein Rechenfehler der Politprognose. Sie sind kein One-Hit-Wonder der Wahl in Berlin. Aus dem Stand heraus und ohne große Vorbereitung erreichte die Piratenpartei 7.4 Prozent aller abgegebenen Stimmen. Das ist auf Grund der Umstände eine Sensation. Das zeigt aber auch, dass die Piraten politisch in der Lage sind, in kürzester Zeit eine große Wählerschaft zu mobilisieren. Die Zahlen der Sonntagsfrage der Politprognose bekommen damit neue Unterstützung, denn dort rangieren die Piraten mit aktuell 7.6 Prozent weiterhin konstant auf Kurs Bundestag. […]

Mit denen will keiner spielen

26.03.2012

Auch die Linke Partei um ex-SPD Chef Oskar Lafontaine musste bei der Saarwahl mit 30 Prozent geflüchteter Wähler kämpfen. Anders als zu DDR-Zeiten mit der Vorgängerpartei SED durften diese Wähler ungestraft und unverletzt die Stimme wechseln. Niemand wurde erschossen. Der Lafo-Effekt verblüht allmählich. Man hält sich zwar noch im Landtag, aber der Wähler entschied deutlich: Lieber eine große Koalition als eine Koalition aus SPD und Links. Die Sonntagsfrage der Politprognose ist ebenfalls nicht sehr beruhigend für die Linke: Mit 4.8 Prozent steht die Partei nach wie vor prognostisch außerhalb des Bundestages. […]

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